Offenbacher Kickers prüfen Stadionanfrage in Aschaffenburg – Umzug ausgeschlossen!

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Die Offenbacher Kickers stellen eine Anfrage zur Stadionnutzung in Aschaffenburg, jedoch ist kein Umzug geplant.

Die Offenbacher Kickers stellen eine Anfrage zur Stadionnutzung in Aschaffenburg, jedoch ist kein Umzug geplant.
Die Offenbacher Kickers stellen eine Anfrage zur Stadionnutzung in Aschaffenburg, jedoch ist kein Umzug geplant.

Offenbacher Kickers prüfen Stadionanfrage in Aschaffenburg – Umzug ausgeschlossen!

Die Offenbacher Kickers haben kürzlich für Aufregung gesorgt, als sie eine Anfrage nach Aschaffenburg zur Nutzung des Stadions am Schönbusch stellten. Wie hessenschau.de berichtet, handelt es sich dabei um Überlegungen, die über den aktuellen Mietvertrag für das Stadion am Bieberer Berg hinausgehen. Während die Stadt Aschaffenburg die Anfrage bestätigte, gab sie gleichzeitig zu verstehen, dass eine dauerhafte Nutzung aus personellen und organisatorischen Gründen nicht realisierbar ist.

OFC-Präsident Joachim Wagner betont, dass der Verein nicht plant, den Bieberer Berg zu verlassen. Laut Wagner soll der Bieberer Berg auch weiterhin die Heimspielstätte der Kickers bleiben. Derzeit laufen die offiziellen Mietverträge bis 2027, und der Verein hat nicht vor, seinen Standort kurzfristig zu wechseln.

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen im Fokus

Für die Offenbacher Kickers ist die Anfrage in erster Linie eine Überprüfung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, wie Geschäftsführer Florian Holzbrecher erklärte. Es geht darum, vergleichbare Angebote einzuholen, um die Verhandlungen mit dem aktuellen Stadionbetreiber gut gewappnet einzuleiten. Aktuell stehen rund 345.000 Euro an Stadionmieten zur Debatte, die vor allem während der Corona-Pandemie einen erheblichen Einfluss auf die finanzielle Lage des Vereins hatten, da Mietzahlungen damals gestundet wurden.

Die Kickers zahlen jährlich über 200.000 Euro Miete, einschließlich der Pflege der Trainingsplätze. Holzhäuser sind zudem ein ernsthaftes Einnahmepotential für den Klub. Wie auf kicker.de nachzulesen ist, ist es jedoch unklar, wie Fans und Dauermieter der VIP-Bereiche auf einen potenziellen Umzug reagieren würden. Momentan haben die Kickers mit einem Zuschauer-Durchschnitt von 6.218 Fans pro Partie den fünftbesten Wert in der vierten Liga.

Fördermöglichkeiten und Infrastruktur

In Anbetracht der finanziellen Belastungen könnte auch die Beantragung von Fördermitteln ein Thema für die Kickers sein. Fußballvereine in Deutschland können Unterstützung für Infrastruktur und Digitalisierungsmaßnahmen beantragen, wobei die Fördersituation oft von Bundesland zu Bundesland variiert, wie sportplatzwelt.de erklärt. Ein wichtiger Aspekt für Vereine ist, zu klären, wer der Eigentümer der Sportanlagen ist und welche Rechte aus Pachtverträgen resultieren.

Die Ausschüttungen könnten helfen, die finanzen des Vereins aufzustocken, insbesondere in Zeiten, in denen mietsummen und Unterhaltungskosten drückend sind. Während die Kickers weiterhin den Bieberer Berg als zentralen Standort anvisieren, bleibt die Option eines Umzugs nach Aschaffenburg zwar offen, aber nicht konkretisiert.

Wir dürfen also gespannt sein, wie sich die Situation entwickelt und ob der Verein neue Wege einschlägt im Hinblick auf seine Heimspiele.