Amberg steht vor einer spannenden Zeit: Die Bundeswehr führt vom Montag, den 2. März 2026, bis Freitag, den 13. März 2026, die Truppenübung „Blauer Schweppermann“ durch. Rund 350 Soldatinnen und Soldaten sind an diesem Manöver beteiligt, und es kommen insgesamt 120 Fahrzeuge zum Einsatz. Im Fokus steht eine Gefechtsübung im freien Gelände, bei der Manövermunition und Pyrotechnik eingesetzt werden. Auch Nachtübungen sind möglich, was die gesamte Region in den kommenden Wochen auf Trab halten wird.
Das Übungsgebiet erstreckt sich über die Stadt Amberg, den Landkreis Amberg-Sulzbach sowie die Landkreise Neustadt/WN und Schwandorf. Besonders verstärkte militärische Bewegungen sind im Raum Amberg/Freihöls sowie auf den Straßen zwischen den Truppenübungsplätzen Frauenricht, Pfreimd und Freihöls zu erwarten. Die Stadt Amberg bittet die Bevölkerung, diese Aktivitäten bei der Planung ihrer täglichen Erledigungen zu berücksichtigen und empfiehlt, Abstand zu militärischen Fahrzeugen und laufenden Manövern zu halten. Außerdem sollten örtliche Verkehrsregelungen und Absperrungen beachtet werden, und das Betreten von Übungsbereichen ist nicht gestattet (oberpfalzecho.de).
Hinweise für die Bevölkerung
Die Stadt Amberg hat klare Hinweise für die Bevölkerung ausgesprochen. Es ist ratsam, die Konvois in die Reiseplanung einzubeziehen und den Abstand zu militärischen Fahrzeugen zu wahren. Diese Maßnahmen sind notwendig, um die Sicherheit während der Übung zu gewährleisten. Die örtlichen Absperrungen sollten ebenfalls beachtet werden, um ein unbefugtes Betreten der Übungsbereiche zu vermeiden (oberpfalzdaheim.de).
Kontext der militärischen Übungen
Das Manöver „Blauer Schweppermann“ ist nicht das einzige militärische Ereignis in der Region. In den letzten Monaten fanden bereits zahlreiche Übungen der Bundeswehr, US-Army und NATO rund um den Truppenübungsplatz Grafenwöhr statt. Im Februar 2026 beispielsweise übten 25 US-Soldaten in einer Helikopter-Landezone, und im Rahmen der Übung „Combined Resolve 26-05“ waren 1.175 US-Soldaten aktiv. Diese Übungen sind Teil eines kontinuierlichen Trainingsprogramms, das nicht nur die Bundeswehr, sondern auch internationale Partner einbezieht (nn.de).
Die Bevölkerung wird aufgefordert, sich von den militärischen Einrichtungen und deren Übungen fernzuhalten. Auch bei den anstehenden Aktivitäten in Amberg ist besondere Vorsicht geboten, um sowohl die Sicherheit der Zivilbevölkerung als auch die der Übenden zu gewährleisten.