Schneekatastrophe in Kempten: Verkehrsunfälle bei Glätte häufen sich!

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In Kempten (Allgäu ereigneten sich am 3. Januar 2026 mehrere Verkehrsunfälle bei winterlichen Verhältnissen. Polizeibericht.

In Kempten (Allgäu ereigneten sich am 3. Januar 2026 mehrere Verkehrsunfälle bei winterlichen Verhältnissen. Polizeibericht.
In Kempten (Allgäu ereigneten sich am 3. Januar 2026 mehrere Verkehrsunfälle bei winterlichen Verhältnissen. Polizeibericht.

Schneekatastrophe in Kempten: Verkehrsunfälle bei Glätte häufen sich!

Die winterlichen Straßenverhältnisse stellen Autofahrer:innen in Bayern gleich vor mehrere Herausforderungen. In der Nacht zum 3. Januar 2026 kam es in Kempten zu einem Verkehrsunfall, der die Gefahren auf schneebedeckten Straßen erneut verdeutlichte. Eine 22-jährige Frau verlor auf der Stephanstraße die Kontrolle über ihr Fahrzeug, nachdem sie mit nicht angepasster Geschwindigkeit unterwegs war. Mit der Fahrzeugfront prallte sie alleinbeteiligt gegen eine Leitplanke. Glücklicherweise blieben sowohl die Fahrerin als auch ihr Beifahrer unverletzt, jedoch entstand ein erheblicher Sachschaden. AllgäuHit berichtet, dass die Polizei vor Ort den Unfall aufnahm. Diese Vorfälle unterstreichen die Notwendigkeit, in der kalten Jahreszeit besonders vorsichtig zu fahren.

Am selben Tag verzeichnete die Polizei in der gesamten Region Allgäu mehrere ähnliche Unfälle. Wie Allgäuer Zeitung beschreibt, handelte es sich dabei um Fälle, in denen Autos von der Fahrbahn rutschten, im Gegenverkehr kollidierten oder gegen Leitplanken prallten. Im Oberallgäu ereigneten sich zahlreiche witterungsbedingte Unfälle, insbesondere im Bereich von Immenstadt und Blaichach. Ein Radfahrer zog sich bei einem Sturz auf winterglatter Straße eine Kopfplatzwunde zu und wurde ins Krankenhaus gebracht.

Besondere Vorsicht geboten

Die winterlichen Bedingungen verleiten viele Autofahrer:innen oft zu unvorsichtigen Fahrmanövern. Die Polizei appelliert eindringlich daran, Geschwindigkeit anzupassen und ausreichend Abstand zu halten. Die erschwerten Sichtverhältnisse und die verlängerten Bremswege verlangen nach einer zurückhaltenden Fahrweise, insbesondere in Kurven und an abschüssigen Stellen. Dies zeigt auch die Analyse des TÜV Thüringen, die warnt, dass bei Temperaturen um den Gefrierpunkt die Straßenverhältnisse schnell wechseln können. TÜV Thüringen empfiehlt, vor der Fahrt das Auto gründlich von Schnee und Eis zu befreien und auf die richtige Ausrüstung zu achten, wie z.B. Winterreifen mit einer Profiltiefe von mindestens 4 mm.

Doch nicht nur die Fahrweise ist entscheidend. Autofahrer:innen sollten auch darauf achten, dass ihre Fahrzeuge optimal vorbereitet sind. Dazu gehört das Aufladen der Batterie und die Verwendung von Frostschutzmittel in der Scheibenwaschanlage. Vor allem aber sollten alle Eis- und Schneeablagerungen, nicht nur auf den Fensterscheiben, sondern auch auf dem Autodach, ordnungsgemäß entfernt werden, um die Sicht zu gewährleisten und Bußgelder zu vermeiden.

Im Oberallgäu gab es zudem mehrere bösartige Zwischenfälle, wie einen Zusammenstoß auf der Kreisstraße bei Ruderatshofen, wobei es zu einem Sachschaden von rund 17.000 Euro kam. Ein Bußgeldverfahren gegen einen 61-jährigen Autofahrer läuft bereits. In Pfronten rutschte ein 18-jähriger auf glatter Strecke und prallte ebenfalls in den Gegenverkehr. Es bleibt zu hoffen, dass die Verkehrsberichte dazu führen, dass mehr Autofahrer:innen den Ernst der Lage erkennen und verantwortungsvoll mit den winterlichen Bedingungen umgehen.

Bleiben Sie also Vorsicht geboten, wenn Sie sich auf den winterlichen Straßen bewegen. Indem Sie Ihre Geschwindigkeit anpassen und vorausschauend fahren, können Sie sicher an Ihr Ziel gelangen und möglicherweise den ein oder anderen Unfall vermeiden.