
Ab dem 26. März 2025 treten an der Anschlussstelle Durach zur A 980 gravierende Änderungen in der Verkehrsführung in Kraft. Eine Einbahnregelung wird bis voraussichtlich 11. Juli 2025 gelten. Diese Maßnahme ist Teil umfangreicher Bauarbeiten zur Umgestaltung der Anschlussstelle sowie zum Bau eines Geh- und Radwegs. Der Umbau erfolgt aufgrund der wiederholt schweren Unfälle mit Personenschaden in diesem Bereich, wie merkur.de berichtet.
Diese Verkehrsanpassungen sind nicht nur sicherheitsrelevant, sondern zielen auch darauf ab, den Verkehrsfluss zu optimieren. Der Knotenpunkt, der derzeit eine einfache Kreuzung darstellt, wird zu einem Kreisverkehr umgebaut. Zudem werden die Anschlussstellenäste in Nord- und Südrichtung mit Lichtsignalanlagen ausgestattet, um den Verkehr besser zu regeln. Auch ein begleitender Geh- und Radweg wird auf etwa 500 Metern parallel zur Kreisstraße angelegt, was Radfahrern und Fußgängern künftig die direkte Unterquerung der Autobahn ermöglicht, ohne einen Umweg über den Ortsteil See nehmen zu müssen.
Details zur Einbahnregelung
Die Einbahnregelung erlaubt das Fahren lediglich in Richtung Süden. Die Verkehrsteilnehmer, die nach Norden fahren möchten, müssen über die A 980 und das Autobahndreieck Allgäu umgeleitet werden. Landwirtschaftlicher Verkehr, der nicht auf die A 980 fahren darf, kann hingegen über den Ortsteil See nach Norden gelangen. Ab Ostern wird zudem nicht mehr von Süden her auf die A 980 aufgefahren werden können, was eine zusätzliche Umleitung über Sulzberg zur Folge hat.
Die Bauarbeiten sind in mehrere Phasen gegliedert. Die aktuelle Phase ist als „Bauphase 2“ gekennzeichnet. Informationen zu den Änderungen im öffentlichen Busverkehr werden von den entsprechenden Busunternehmen bereitgestellt und können bei Bedarf erfragt werden. Die Kreistiefbauverwaltung bittet Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die notwendigen Einschränkungen.
„Wir sind überzeugt, dass diese Maßnahmen letztlich zu einer Erhöhung der Verkehrssicherheit führen werden“, erklärt ein Sprecher der Baumassnahme. Die Implementierung eines provisorischen Umfahrungskreisverkehrs am Knotenpunkt Richtung See ist für eine spätere Bauphase vorgesehen, um die Beeinträchtigungen weiter zu minimieren, wie allgaeuhit.de mitteilte.