
Die Kirschblüte, auch bekannt als „Sakura“, zieht jährlich Millionen Menschen in Japan an. Ein bedeutendes kulturelles Ereignis, das als „Hanami“ bezeichnet wird, umfasst das gemeinsame Betrachten der Blüten bei einem Picknick unter den Bäumen. Endlich ist auch in München die Zeit der Kirschblüte gekommen, die nicht nur die Vergänglichkeit des Lebens, sondern auch den Neubeginn symbolisiert. Momentan erstrahlen die Kirschbäume im Olympiapark in voller Pracht und bieten ein wunderschönes Schauspiel für Besucher und Spaziergänger.
Erstmals wurden die Kirschbäume im Olympiapark 1972 als Geschenk von der japanischen Partnerstadt Sapporo gepflanzt. Diese Schenkung fand im Rahmen der Olympischen Spiele statt, wobei Sapporo die Winterspiele ausrichtete und München die Sommerspiele. Viele Münchner und Gäste nutzen die Gelegenheit, um während der kurzen, leider nur wenigen Wochen währenden Blütezeit ein kleines „Hanami“ zu veranstalten, indem sie unter den blühenden Bäumen picknicken.
Ein beliebter Anziehungspunkt
Im Olympiapark werden die Kirschblüten zu einem beliebten Ziel, vor allem für Spaziergänger, die die natürliche Schönheit genießen und mit Fotoapparaten und Handys die beeindruckenden Blüten einfangen. Die vielen Besucher sind oft von der historischen Bedeutung der Bäume überrascht, da nicht jeder Kenntnis von der Partnerschaft zwischen München und Sapporo hat. Während die Menschen die Farbenpracht genießen, sind auch Bienen busy, die Nektar sammeln und die Blüten bestäuben.
Die Kirschblütenzeit ist nicht nur ein Augenblick der Schönheit, sondern erinnert die Menschen auch daran, den Moment zu nutzen. Die Bäume im Olympiapark stehen derzeit in voller Blüte, und es ist der ideale Zeitpunkt, die Vergänglichkeit der Natur zu schätzen. Angesichts der Tatsache, dass die Kirschblüte in der Regel nur wenige Wochen dauert, sollten Interessierte zügig seine Eindrücke in diesem rosa Blütenmeer festhalten.