Fürth

Wigald Boning knackt 1000 Badetage: Ein einzigartiger Rekord in Deutschland!

Wigald Boning, 58 Jahre alt, hat am 2. April 2025 einen bemerkenswerten Meilenstein erreicht: seinen 1000. Badetag in Folge. Der humorvolle Entertainer badet seit mehreren Jahren täglich in deutschen Gewässern und hat damit eine außergewöhnliche Routine etabliert. Am 998. Badetag, der in Fürth stattfand, führte er eine Stadtführung auf seine eigene, charmante Art durch.

Während seiner Tour durch Fürth erwähnte Boning das Rathaus der Stadt und dessen vermeintliche Ähnlichkeit mit einer Zigarrenspitze. Diese Behauptung ist jedoch nicht korrekt, denn das Gebäude ist dem Palazzo Vecchio in Florenz nachempfunden. Boning stattete auch dem Geburtshaus des ehemaligen US-Außenministers Henry Kissinger, der in Fürth geboren wurde, einen Besuch ab.

Ein Bad an der Rednitz

In der Rednitz plant Boning, sein 1000. Bad in Elmshorn mit seinem Freund Bernhard Hoecker zu begehen. Bei dieser Gelegenheit warnte er, dass sein Bad „auf eigene Gefahr“ geschehe. Gerade weil er am Abend noch auf der Bühne stehen möchte, äußerte er, dass er vorsichtig sein wolle. Seiner Fürth-Tour, die auf sozialen Medien veröffentlicht wurde, fanden großen Anklang, denn der Beitrag erhielt über 6000 Likes.

Die Liebe zum Wasser und die historische Relevanz des Badens lassen sich über Jahrtausende zurückverfolgen. In der Antike verfügten bereits Ägypter und andere Hochkulturen über Badeanlagen in ihren Städten, was die gesellschaftliche Bedeutung von Sauberkeit und Baden unterstreicht. In der griechischen und römischen Antike war der Besuch von Bädern und Thermen weit verbreitet.

Kissingers Rückkehr nach Fürth

Parallel zu Bonings Badekultur steht die historische Wiederbelebung des spezifischen Badewesens. Im Ludwig Erhard Zentrum in Fürth läuft eine Sonderausstellung zu Henry A. Kissinger, der vor 100 Jahren in Fürth geboren wurde. Kissinger, der kürzlich verstorben ist, feierte seinen 100. Geburtstag im Stadttheater Fürth. Bei seinem letzten Besuch drückte er seine Dankbarkeit gegenüber der Stadt und deren Bewohnern in persönlichen Gesprächen aus.

Die Ausstellung zeigt persönliche Gegenstände der Familie Kissinger, wie Ölporträts, Dokumente und Erinnerungsstücke aus der Zeit der Flucht aus Deutschland. Evi Kurz, Vorstandsvorsitzende der Stiftung Ludwig-Erhard-Haus, spielte eine wichtige Rolle bei der Organisation dieses Projekts und produzierte den Film „Die Kissinger-Saga: Walter und Henry Kissinger. Zwei Brüder aus Fürth“. Öffentliche Führungen der Ausstellung sind für den 12. und 14. April 2024 geplant.

Die Badekultur hat sich von den ersten öffentlichen Badeanlagen in Griechenland bis zu den modernen Schwimmbädern in Deutschland weiterentwickelt, wo heute rund 7000 öffentliche Schwimmbäder existieren, von denen etwa die Hälfte Freibäder sind. So zeigt sich, dass das Bedürfnis nach Sauberkeit und Freude am Baden auch in der heutigen Zeit hochaktuell bleibt.

Wigald Bonings Engagement für das tägliche Baden in Kombination mit Kissingers Erbe in Fürth verknüpfen zwei unterschiedliche, aber bedeutende Aspekte der deutschen Kulturgeschichte. Beide stehen für eine tiefe Verbundenheit mit ihren Wurzeln und der Tradition des Badens, die in Deutschland fest verankert ist.

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