Das Basketballjahr 2025 neigt sich dem Ende zu, und sowohl die Würzburg Baskets als auch die Veolia Towers Hamburg mussten am letzten Spieltag des Jahres Niederlagen hinnehmen. Während sich Würzburg in einem spannenden Duell mit ratiopharm Ulm nur knapp mit 61:66 geschlagen geben musste, erlebte Hamburg zu Hause eine herbe Pleite gegen die EWE Baskets Oldenburg (69:94). Besonders bitter für Hamburg: Sie zählen nach nur zwei Siegen in dieser Saison zum absoluten Tabellenkeller der BBL.

In Würzburg gab es zudem Verletzungspech: Marcus Carr zog sich eine Fußverletzung zu und musste vom Team in die Kabine getragen werden. Dies wirft Fragen auf, wie die Mannschaft ohne einen ihrer besten Spieler in die kommende Partie gegen Hamburg gehen wird. Trotz dieser Rückschläge stehen die Baskets weiterhin gut da und belegen mit neun Siegen einen Platz in der Spitzengruppe der Tabelle.

Der Wiedersehen mit Ivey

Ein spannendes Wiedersehen steht bevor: Brae Ivey, ein ehemaliger Spieler der Towers, wird in der nächsten Begegnung mit Würzburg auf sein altes Team treffen. Ivey, der erst vor Kurzem von Hamburg nach Würzburg gewechselt ist, konnte in der letzten Partie gegen Ulm überzeugen und erzielte 13 Punkte, fünf Rebounds sowie zehn Assists. Die Mannschaft von Würzburg hat in dieser Saison auf der Guard-Position mit Ivey, Davion Mintz und Marcus Carr starke Akteure und könnte von Iveys Erfahrung profitieren.

Der Wechsel von Ivey, zusammen mit Johnathan Stove, wurde am Freitag bekannt gegeben und zeigt, dass Würzburg auf dem Transfermarkt ein gutes Händchen hatte. Beide Spieler, die in der letzten Saison zu den Topscorern der Hamburger zählten, haben Verträge über ein Jahr unterschrieben. Kresimir Loncar, der Sportdirektor der Baskets, spricht voller Zuversicht von diesen Verpflichtungen und betont, dass Ivey sogar andere Angebote ausgeschlagen hat, um nach Würzburg zu kommen.

Defensivprobleme in Hamburg

Die Situation in Hamburg ist angespannt. Neben der negativen Stimmung nach den letzten Niederlagen haben sie auch das schwächste Defensiv-Rating der Liga mit 119,2. Wechsel und Nachverpflichtungen konnten anscheinend nur bedingt für Besserung sorgen. Ross Williams, der Topscorer der Towers, setzt immerhin mit durchschnittlich 15,5 Punkten Akzente, doch das gesamte Team muss sich dringend stabilisieren, um ein Abtauchen in der Tabelle zu verhindern.

Die Würzburger hingegen haben offensiv zwar ebenfalls ihre Schwierigkeiten und erzielen lediglich 81,2 Punkte im Durchschnitt (Rang 16), doch mit den neu hinzugekommenen Spielern und der Rückkehr von verletzten Leistungsträgern könnte auch hier bald wieder Schwung rein kommen.

Ein Blick voraus

Die nächste Herausforderung für beide Teams steht am Freitag um 19:45 Uhr an, wenn Hamburg nach Würzburg reist. Interessierte Zuschauer können das Spiel live bei Dyn einschalten, kommentiert von Florian von Stackelberg. Die Stimmung ist gespannt und es bleibt abzuwarten, ob sich Hamburg fangen kann oder ob Würzburg bis zur nächsten Runde weiter oben bleibt. Die Zeichen deuten jedoch auf ein spannendes Duell mit viel Potential für beide Seiten hin.

In der Zwischenzeit bleibt abzuwarten, wie sich die Teams zum Jahresbeginn 2026 weiter schlagen werden, und ob der Tabellenstand sich endlich stabilisieren kann.