Schock in Würzburg: Nachtzüge kollidieren mit mutwillig platzierter Kiste!
Zwei Nachtzüge kollidieren bei Würzburg mit Streusalzkiste. Polizei ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

Schock in Würzburg: Nachtzüge kollidieren mit mutwillig platzierter Kiste!
In der Nähe von Würzburg sorgte ein bedrohlicher Vorfall für Aufregung im Nachtverkehr. Heute, am 15. Januar 2026, wurde bekannt, dass ein Nachtzug auf dem Weg nach Amsterdam mit einer mutwillig platzierte Streusalzkiste kollidierte. Wie BR.de berichtet, ist die Lage schnell zu einem brenzligen Ereignis eskaliert. Der Triebfahrzeugführer des Zuges versuchte, eine Schnellbremsung einzuleiten, konnte jedoch die Kollision nicht verhindern. Die Kiste ging dadurch zu Bruch und Teile davon gerieten auf ein Nachbargleis.
Das Unglück ereignete sich zu einem Zeitpunkt, als ein weiterer Nachtzug in Richtung Hamburg unterwegs war. Auch dieser Zug musste eine Schnellbremsung einleiten, um den Schäden zu entkommen. Glücklicherweise kam es zu keinem Personenschaden unter den 240 Reisenden an Bord beider Züge, was die Situation zumindest etwas entschärft. Die Polizei vermutet, dass die Streusalzkiste absichtlich auf die Gleise gestellt wurde, um das Unglück herbeizuführen. Ermittlungen sind eingeleitet worden.
Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr
Bereits weniger als zwei Wochen zuvor, am 5. Januar 2026, geriet der Regionalexpress 10 zwischen Kitzingen und Dettelbach in einen ähnlichen Vorfall, bei dem ein Stein auf den Zug geworfen wurde. Wie die News.de berichtet, sprang eine Seitenscheibe des Zuges, und der Sachschaden beläuft sich auf etwa 1000 EUR. Glücklicherweise blieben auch hier die Reisenden unverletzt. Zwei unbekannte Zeuginnen waren zur Stelle und lösten den zuginternen Notruf aus, woraufhin die Bundespolizei alarmiert wurde.
Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und Sachbeschädigung wurden aufgenommen. Die Bundespolizeiinspektion Würzburg fordert Zeugen auf, Hinweise zu geben. Auch der Vorfall mit der Streusalzkiste zeigt, wie wichtig die Sicherheit im Bahnverkehr ist und wie gefährlich leichtsinnige Aktionen sein können.
Insgesamt bleibt zu hoffen, dass die Ermittlungen schnell voranschreiten und solche Vorfälle in Zukunft verhindert werden können. Die Sicherheit und das Wohlbefinden der Reisenden sollten stets an erster Stelle stehen.