Auto überschlägt sich in Treuchtlingen: Fahrer 38 verletzt bei Wildunfall!
Unfall in Treuchtlingen: 38-jähriger Fahrer verletzt nach Wildwechsel. Fahrzeug überschlug sich. Details zum Vorfall.

Auto überschlägt sich in Treuchtlingen: Fahrer 38 verletzt bei Wildunfall!
Am Samstagmorgen, dem 29. November 2025, kam es in Treuchtlingen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen zu einem beeindruckenden, wenn auch leider auch gefährlichen Vorfall auf der Straße. Ein 38-jähriger Fahrer geriet etwa um 6.00 Uhr in einen Wildwechsel, was fatale Folgen hatte. Während der Fahrt zwischen Schürmühle und Rehlingen kam das Fahrzeug von der Fahrbahn ab, prallte gegen die Leitplanke und überschlug sich. Das Auto blieb schließlich auf der Seite liegen.
Der Fahrer hatte jedoch Glück im Unglück: Er zog sich lediglich leichte Verletzungen zu und konnte sich selbständig aus seinem Fahrzeug befreien. Dennoch entstand am Auto ein Totalschaden, der die Beeinträchtigung dieses Vorfalls deutlich macht. Solche Szenarien sind in der Region kein Einzelfall. Laut presseportal.de passieren jährlich über 250.000 Wildunfälle in Deutschland, die oft mit erheblichen Schäden und Verletzungen einhergehen.
Risiken durch Wildwechsel
Das Risiko von Wildwechselunfällen steigt besonders in den Dämmerungsstunden. Die meisten Wildunfälle ereignen sich laut ACV Automobil-Club Verkehr zwischen 6 und 8 Uhr morgens und 17 bis 20 Uhr abends. Dies fällt häufig mit den Zeiten des Berufsverkehrs und der Hauptaktivität von Wildtieren zusammen, was das Risiko für Autofahrer erhöht. Nach der Zeitumstellung im März sind die Dämmerungsbedingungen auch zu anderen Tageszeiten ausgeprägter, was zusätzlich zur Gefährdung beiträgt.
Die Wucht eines Aufpralls mit einem Wildtier kann enorm sein – ein Rothirsch hat bei 60 km/h die Wucht von fünf Tonnen. Auch Rehe und Wildschweine sind nicht zu unterschätzen, was die Gefährlichkeit dieser Art von Unfällen unterstreicht. Wildtiere bewegen sich oft auf ihren gewohnten Pfaden, auch wenn diese von Straßen unterbrochen werden.
Richtige Reaktion im Ernstfall
Für Autofahrer ist es wichtig, in Wildwechselzonen vorsichtig zu fahren und die Warnschilder ernst zu nehmen. Bei einem Wildunfall sollte die Unfallstelle gesichert, Erste Hilfe geleistet und die Polizei oder ein Jäger informiert werden, auch wenn das Tier bereits geflüchtet ist. Verletzte oder tote Tiere sollten nicht berührt werden, um weitere Risiken zu vermeiden. Eine Teilkaskoversicherung deckt zudem Schäden durch Wildtiere ab – hier ist es ratsam, den Schaden umgehend zu dokumentieren und der Versicherung zu melden.
In Anbetracht der genannten Risiken appelliert der ACV an die Autofahrer, insbesondere in der Dämmerung die Geschwindigkeit zu reduzieren und aufmerksam zu sein. Denn mit einem guten Händchen und etwas Vorsicht kann man gefährliche Situationen vermeiden.