Zukunft der Gesundheitsversorgung: Staatsministerin Gerlach in Schongau!

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Am 22.01.2026 besuchte Gesundheitsministerin Judith Gerlach das SOGesund in Schongau zur Vorstellung der integrierten Gesundheitsversorgung.

Am 22.01.2026 besuchte Gesundheitsministerin Judith Gerlach das SOGesund in Schongau zur Vorstellung der integrierten Gesundheitsversorgung.
Am 22.01.2026 besuchte Gesundheitsministerin Judith Gerlach das SOGesund in Schongau zur Vorstellung der integrierten Gesundheitsversorgung.

Zukunft der Gesundheitsversorgung: Staatsministerin Gerlach in Schongau!

Heute hatte die Bayerische Staatsministerin für Gesundheit, Judith Gerlach, ihren lang ersehnten Besuch im Medizinischen Versorgungszentrum SOGesund in Schongau. Empfangen wurde sie von Landrätin Andrea Jochner-Weiß, Geschäftsführer Thomas Lippmann und stellvertretendem Geschäftsführer Claus Rauschmeier. Die Schongauer Einrichtung, die sich aus den Überbleibseln eines ehemaligen Krankenhauses entwickelt hat, steht als Beispiel für innovative Gesundheitsversorgung in ländlichen Regionen.

Während des Besuchs wurde die Struktur und Arbeitsweise des SOGesund vorgestellt. Im Fokus stand die Transformation hin zu einem modernen, sektorenübergreifenden Versorgungszentrum, das ambulante und stationäre Leistungen vereint. Zu den Angeboten gehören ein Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ), ein ambulantes OP-Zentrum, ein Therapiezentrum sowie eine Klinik für geriatrische Rehabilitation und eine Tagesklinik für Schmerztherapie.

Herausforderungen und Zukunft der Gesundheitsversorgung

Die Diskussion während des Besuchs beleuchtete auch die Herausforderungen, die das Gesundheitswesen gegenwärtig plagen, insbesondere die unzureichende Finanzierung. Geschäftsführer Thomas Lippmann betonte, wie wichtig dieser Besuch für die Bestätigung ihrer strategischen Ausrichtung ist. Der Landkreis sieht darin ein Signal für die Relevanz innovativer Versorgungsstrukturen zur Sicherung einer qualitativ hochwertigen Gesundheitsversorgung.

Ein übergeordnetes Thema stellt die bayerische Krankenhausreform dar, über die auch sueddeutsche.de berichtet. Die Staatsregierung plant, die Krankenhauslandschaft aktiv zu gestalten und hat dazu einen Sieben-Punkte-Plan erarbeitet. Dieser Plan sieht eine partnerschaftliche Unterstützung der Kliniken bei notwendigen Strukturveränderungen vor. Gesundheitsministerin Gerlach kündigte an, dass die Pläne im Landtag präsentiert werden.

Ein Kernelement ist die Schaffung einer landesweiten Datengrundlage zur künftigen Kliniklandschaft. Dies soll helfen, die Versorgungsstruktur besser an die tatsächlichen Bedürfnisse der Bevölkerung anzupassen. Besonders kleinere und mittlere Kliniken auf dem Land sind von finanziellen Nöten und Überlastungen betroffen, was durch mögliche Schließungen von Einrichtungen verstärkt werden könnte.

Strukturelle Anpassungen und deren Auswirkungen

Die aktuellen Entwicklungen werfen Fragen über die Zukunft vieler Kliniken auf. Laut stmgp.bayern.de stehen einige Krankenhäuser vor (Teil-)Schließungen, was nicht nur die Krankenhausfördermittel betrifft, sondern auch die gesamte Patientenversorgung beeinflusst. Der Freistaat sieht die Notwendigkeit für Veränderungen, um eine qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum aufrechtzuerhalten.

Das neue bayerische Krankenhausgesetz bietet Erleichterungen für (Teil-)Schließungen, um Versorgungslücken zu vermeiden und gleichzeitig soziale Interessen zu wahren. Es ist wichtig, dass diese Entwicklungen mit den kommunalen Gremien abgestimmt werden, um Lösungen zu finden, die der Bevölkerung zugutekommen.

In diesem Kontext wird das SOGesund in Schongau weiterhin als Leuchtturmprojekt angesehen, das zeigt, wie Neues und Altes sinnvoll kombiniert werden können, um die Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum zu sichern. Die kommenden Wochen und Monate werden entscheidend sein, um zu beobachten, wie sich die Pläne der bayerischen Regierung in der Praxis auswirken werden.