Landfrauen im Fokus: 2026 wird das Jahr der Frauen in der Landwirtschaft!

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2026 ist das Internationale Jahr der Frauen in der Landwirtschaft. Christine Sulzenbacher setzt sich für die Rechte von Landfrauen im Landkreis Weilheim-Schongau ein. Erfahren Sie mehr über ihre zentrale Rolle und geplante Veranstaltungen.

2026 ist das Internationale Jahr der Frauen in der Landwirtschaft. Christine Sulzenbacher setzt sich für die Rechte von Landfrauen im Landkreis Weilheim-Schongau ein. Erfahren Sie mehr über ihre zentrale Rolle und geplante Veranstaltungen.
2026 ist das Internationale Jahr der Frauen in der Landwirtschaft. Christine Sulzenbacher setzt sich für die Rechte von Landfrauen im Landkreis Weilheim-Schongau ein. Erfahren Sie mehr über ihre zentrale Rolle und geplante Veranstaltungen.

Landfrauen im Fokus: 2026 wird das Jahr der Frauen in der Landwirtschaft!

2026 steht ganz im Zeichen der Frauen in der Landwirtschaft. Die Vereinten Nationen haben dieses Jahr als das Internationale Jahr der Frauen in der Landwirtschaft ausgerufen, um die zentrale Rolle dieser Frauen zu würdigen und auf die Herausforderungen aufmerksam zu machen, mit denen sie konfrontiert sind. Christine Sulzenbacher, die engagierte Kreisbäuerin für den Landkreis Weilheim-Schongau, setzt sich intensiv für die Belange von rund 1.700 landwirtschaftlichen Betrieben in ihrer Region ein. Ihre Leidenschaft für die Landwirtschaft wurde 2001 geweckt, als sie ihren Mann, einen Milchbauern, kennenlernte. Bereits seit 2017 vertritt sie die Interessen der Bäuerinnen und Bauern und wird ab dem 16. Januar Weilheim-Schongau bei der Grünen Woche in Berlin repräsentieren, wie der Kreisbote berichtet.

Die Landfrauen haben sich nicht nur in Bayern, sondern bundesweit einen Namen gemacht. Obwohl der Bayerische Bauernverband 1945 gegründet wurde, wurden Frauen anfangs nicht thematisiert. Erst 1948 schlossen sich emanzipierte Bäuerinnen zusammen, um für soziale und wirtschaftliche Belange zu kämpfen. Heute sind die bayerischen Landfrauen integraler Teil des Bauernverbandes, was in anderen Bundesländern nicht unbedingt der Fall ist. Ihr Engagement umfasst breite Themenfelder: Von Ernährungssicherheit über Energieversorgung bis hin zum Umwelt- und Klimaschutz, alles ist dabei, wenn es darum geht, die Lebensrealität von Bäuerinnen zu verbessern und nach außen zu transportieren.

Ein starkes Jahr für die Landfrauen

„2026 soll ein Jahr des Handelns werden“, erklärte die Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes, Petra Bentkämper, während des Aufrufs zur aktiven Teilnahme am Aktionsjahr. Der Schwerpunkt liegt auf der Sichtbarkeit von Frauen in der Landwirtschaft, wo sie laut Schätzungen etwa 39 % der Arbeitskraft im Agrar- und Ernährungssektor stellen, wie das Deutsche LandFrauenverband betont. Diese Initiative zielt darauf ab, die verdeckten Leistungen von Frauen in der ländlichen Entwicklung und der Ernährungssicherheit aufzuzeigen. Ohne Zweifel sind ihre Beiträge für die nachhaltige Ernährungssicherung entscheidend.

Der diesjährige Fokus auf Frauen in der Landwirtschaft wurde auch von der UN-Generalversammlung im Jahr 2024 beschlossen. Ein weiteres Highlight wird die „Politik gegen Hunger Konferenz“ des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat am 23. Juni 2025 in Berlin sein. Dort wird Geschlechtergerechtigkeit, insbesondere das Empowerment von Frauen und Mädchen, im Mittelpunkt stehen. Es ist wichtig, dass die Anliegen von Frauen endlich in den politischen Diskussionen zur Landwirtschaft ausreichend Gehör finden.

Förderung durch Bildung und Projekte

Christine Sulzenbacher und die Landfrauen unterstützen zudem zahlreiche soziale Projekte. Unter dem Motto „Landfrauen machen Schule“ bringen sie Kindern die Lebensmittelproduktion näher. Das Programm „Lebensökonomie und Alltagskompetenzen“ wird in Schulen angeboten und behandelt wichtige Themen wie Milch, Getreide und Klimaschutz. Durch Spendenaktionen und die Unterstützung lokaler Hilfsdienste zeigen die Landfrauen ein starkes soziales Engagement, das weit über die Landwirtschaft hinausgeht.

Die Bedeutung der Frauen für die Landwirtschaft kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Schätzungen der Welternährungsorganisation FAO zeigen, dass die Erträge landwirtschaftlicher Betriebe um 20 bis 30 Prozent gesteigert werden könnten, wenn Frauen gleichen Zugang zu Produktionsmitteln hätten. In diesem Sinne engagiert sich auch die deutsche Entwicklungszusammenarbeit aktiv für Geschlechtergleichheit in der Landwirtschaft und ländlichen Entwicklung. Es gilt, diskriminierende Strukturen abzubauen und Frauen in die Agrar- und Ernährungssysteme einzubinden, um die Lebensmittelversorgung umfassend zu verbessern, erläutert die Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit.