In der Stadt Weiden in der Oberpfalz findet am Mittwoch, den 25. Februar 2025, der Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ für die Nördliche Oberpfalz statt. Von 9.30 Uhr bis 19 Uhr präsentieren 55 junge Talente ihre innovativen Forschungsprojekte an der OTH Amberg-Weiden, die seit 2021 als Patin des Wettbewerbs fungiert und die Veranstaltung ausrichtet. Das diesjährige Motto „Maximale Perspektive“ lädt die Teilnehmenden ein, ihre kreativen Ideen und wissenschaftlichen Erkenntnisse in sechs Fachgebieten vorzustellen.

Die Projekte, die in diesem Jahr den Weg nach Weiden finden, sind ebenso vielfältig wie beeindruckend. Sie reichen von der Untersuchung der Qualität und Umweltverträglichkeit von Toilettenpapier in der Kategorie Arbeitswelt über die Analyse der Auswirkungen von Flussrenaturierungen im Landkreis Cham in der Biologie bis hin zur Entwicklung eines automatischen Zimmerpflanzenbewässerungssystems im Bereich Mathematik/Informatik. Auch in der Technik wird es spannend: Hier wird unter anderem ein EEG-Headset mit KI-Datenanalyse vorgestellt.

Vielfältige Fachgebiete und Schulen vertreten

Die Teilnehmer kommen aus verschiedenen Schulen der Region, darunter das Dr.-Johanna-Decker-Gymnasium in Amberg, das Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium in Cham und das Schillergymnasium in Hof. Ihre Arbeiten decken ein breites Spektrum ab: So wird in der Chemie die antibakterielle Wirkung von Zwiebeln erforscht, während in den Geo- und Raumwissenschaften der Einfluss von Düngerkonzentrationen auf das Algenwachstum untersucht wird. Auch physikalische Experimente mit schwebenden Objekten und im Vakuum stehen auf der Agenda.

Die Veranstaltung ist nicht nur ein Wettbewerb, sondern auch eine Plattform für die Förderung individueller Begabungen, Interessen und Lernbereitschaft der jungen Forscherinnen und Forscher. Wettbewerbe wie „Jugend forscht“ ergänzen den Schulunterricht und bieten den Teilnehmenden die Möglichkeit, praktische Erfahrungen zu sammeln und eigenständig zu arbeiten. Insgesamt gibt es über 300 Wettbewerbsangebote für Kinder und Jugendliche in Deutschland, die von verschiedenen Institutionen unterstützt werden.

Ein Blick auf die Bedeutung von Schülerwettbewerben

Schüler- und Jugendwettbewerbe sind ein wichtiger Bestandteil der Bildungslandschaft in Deutschland. Sie fördern nicht nur das Interesse an MINT-Fächern, sondern auch an sprachlichen und kulturellen Disziplinen. Zu den bekanntesten Wettbewerben zählen die Biologie-, Chemie- und Mathematik-Olympiaden sowie verschiedene Bundeswettbewerbe für Fremdsprachen und Informatik. Diese Initiativen werden von der Bundesregierung, Ländern, privaten Stiftungen und Unternehmen gefördert und bieten den Jugendlichen die Möglichkeit, sich über den regulären Schulstoff hinaus zu engagieren und ihre Fähigkeiten zu testen.

„Jugend forscht“ ist dabei eine der herausragenden Plattformen, die es den Schülern ermöglicht, innovative Ideen zu entwickeln und in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Die Veranstaltung in Weiden wird sicherlich ein inspirierendes Event für alle Beteiligten, das nicht nur die Talente der jungen Forscher würdigt, sondern auch die Bedeutung von Wissenschaft und Forschung in der Gesellschaft unterstreicht. Für weitere Informationen und Details zur Veranstaltung können Interessierte die Quelle sowie die offizielle Website der OTH Amberg-Weiden besuchen.