Neuer Radweg im Unterallgäu: Sicherer Zugang für Radler und Fußgänger
Neuer Rad- und Gehweg im Unterallgäu eröffnet: Sichere Verbindung zwischen Könghausen und Immelstetten fördert interkommunale Zusammenarbeit.

Neuer Radweg im Unterallgäu: Sicherer Zugang für Radler und Fußgänger
Eine frische Brise der Mobilität weht nun durch das Unterallgäu. Am 12. Juni 2025 wurde der neue Rad- und Gehweg zwischen Könghausen und Immelstetten feierlich eröffnet. Damit haben Radfahrer und Fußgänger nun eine sichere Verbindung, die sie von den stark befahrenen Kreisstraßen MN 23 und A 10 trennt. Durch einen großzügigen Grünstreifen ist der Weg von den vielbefahrenen Straßen abgetrennt, was die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer entscheidend erhöht. Diese Maßnahme ist nicht nur lokal von Bedeutung, sondern verdeutlicht auch die interkommunale Zusammenarbeit zwischen den Landkreisen Unterallgäu und Augsburg, die durch eine spezielle Situation auf diesem Abschnitt geprägt ist, da die Landkreisgrenze hier im Verlauf des Weges gleich zweimal unterbrochen wird, wie landratsamt-unterallgaeu.de berichtet.
Landrat Alex Eder lobte die hervorragende Kooperation der beiden Tiefbauämter und hob hervor, wie sehr die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer im Mittelpunkt des Projekts steht. Auch sein Augsburger Kollege Martin Sailer bestätigte den erfolgreichen Ablauf der Zusammenarbeit. Es war ein gemeinsames Projekt der Gemeinden Eppishausen und Mittelneufnach, das in Sonderbaulast durchgeführt wurde. Die Strecke von 1,650 Kilometern Länge und 2,5 Metern Breite beginnt nach einer neu erbauten Verkehrsinsel südlich von Könghausen und führt über 885 Meter entlang der Kreisstraße MN 23 sowie 765 Meter entlang der Kreisstraße A 10. Bürgermeisterin Susanne Nieberle von Eppishausen zeigte sich ebenfalls sehr zufrieden mit dieser Anbindung an das überregionale Radwegenetz, wie fantasy.de festhält.
Finanzierung und Ausführung
Die Gesamtkosten für den Bau belaufen sich auf etwa 1,49 Millionen Euro. Ein Großteil dieser Kosten, genauer gesagt 80 Prozent der förderfähigen Ausgaben, wird durch die Regierung von Schwaben bezuschusst. Den Rest tragen die beiden Landkreise gemeinsam. Besonders hervorzuheben ist, dass die Bauarbeiten erfolgreich von der LS Bau AG aus Thannhausen ausgeführt wurden.
Diese Initiative ist Teil eines größeren Trends in Deutschland, der sich dem Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur widmet. Der Bund hat für die Jahre 2020 bis 2023 insgesamt 900 Millionen Euro für den Radverkehr bereitgestellt, um die Verkehrssicherheit zu verbessern und das subjektive Sicherheitsempfinden der Radfahrenden zu steigern. In diesem Zusammenhang ist der neue Radweg ein ausgezeichnetes Beispiel dafür, wie kommunal geförderte Projekte zur Verbesserung der Mobilität beitragen können, wie adfc.de erklärt.
Die Eröffnung des Rad- und Gehweges in Unterallgäu ist nicht nur eine Verbesserung für die lokale Bevölkerung, sondern auch ein Schritt in eine umweltfreundlichere Zukunft. Hier zeigt sich: Eine gute Anbindung und Sicherheit auf den Radwegen kommen nicht nur den Radfahrenden, sondern auch der gesamten Gemeinde zugute.