CSU und Grüne: Kandidatenlisten für Kreistagswahl 2026 stehen fest!

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CSU und Grüne nominieren Kandidaten für die Kreistagswahl 2026 im Unterallgäu. Wer sind die Spitzenkandidaten und was sind ihre Ziele?

CSU und Grüne nominieren Kandidaten für die Kreistagswahl 2026 im Unterallgäu. Wer sind die Spitzenkandidaten und was sind ihre Ziele?
CSU und Grüne nominieren Kandidaten für die Kreistagswahl 2026 im Unterallgäu. Wer sind die Spitzenkandidaten und was sind ihre Ziele?

CSU und Grüne: Kandidatenlisten für Kreistagswahl 2026 stehen fest!

In den kommenden Monaten wird politisch wieder kräftig in Unterallgäu gewühlt. Grund dafür sind die bevorstehenden Kreistagswahlen am 8. März 2026. Die ersten Vorbereitungen der Parteien sind bereits im vollen Gange. So hat der CSU-Kreisverband Unterallgäu kürzlich seine Kandidatenliste für die Wahl festgelegt. Ein Highlight der Aufstellungsversammlung war die Nominierung von Verena Winter auf Platz 1 der Liste, gefolgt von Dr. Florian Dorn, einem Bundestagsabgeordneten. Insgesamt wurden 60 Kandidaten ausgewählt, die eine große Bandbreite aus der Mitte der Gesellschaft repräsentieren, berichtet Merkur.

Die Entscheidung fiel bei einer versammelten Gruppe von 94 Delegierten und Ortsvorsitzenden, wobei sage und schreibe 92 für die vorgeschlagenen Bewerber stimmten. Nur zwei Stimmen waren gegen die Liste, was die große Einigkeit innerhalb der CSU hervorhebt. Martin Osterrieder, der CSU-Kreisvorsitzende, betonte die harmonische Arbeitsweise des Nominierungsausschusses. Bemerkenswert ist auch der Frauenanteil von rund einem Viertel der Kandidaten, womit die Parteien bemüht sind, die Geschlechterbalance in der Politik zu verbessern.

Gesundheit und Nahverkehr im Fokus

Verena Winter legte bei ihrer Vorstellung die Schwerpunkte ihrer politischen Arbeit dar. Besonders die Gesundheitsversorgung sowie die Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs stehen auf ihrer Agenda. „Da liegt uns die gesamte Bevölkerung am Herzen“, so Winter. Unterstützt wird sie in ihren Bemühungen unter anderem von Klaus Holetschek, dem CSU-Fraktionsvorsitzenden im Bayerischen Landtag, der die Delegierten für den bevorstehenden Wahlkampf ermutigte. Interessant ist auch die Nominierung von Daniel Pflügl als Nachfolger für Bad Wörishofens Ersten Bürgermeister Stefan Welzel, der nicht auf der Liste steht.

Aber nicht nur die CSU ist am Start. Auch die Grünen haben ihre Listenaufstellung in Bad Wörishofen bekannt gegeben. Bei einem Treffen im Guggerhaus wurden 60 Mitglieder und Unterstützer*innen aktiv und wählten die ersten zehn Plätze der Liste für die Kreistagswahl. Johanna Hölzle, eine Mathematikstudentin aus Rammingen, führt das Grüne Team an. Auf den folgenden Plätzen finden sich weitere Fachkräfte aus unterschiedlichen Bereichen, darunter Informatiker, Betriebswirte und Lehrkräfte. Die Veranstaltungsleitung übernahm Stephanie Schuhknecht, MdL, unterstützt von Maria Wissmiller, Kreisvorstandsmitglied und Sprecherin der BAG Ökologie, die ebenfalls wertschätzende Worte an alle Teilnehmer richtete.

Die Hintergründe der Kommunalwahlen

In Bayern finden die Kommunalwahlen nur alle sechs Jahre statt. Die Kreistagswahlen sind dabei nicht nur für Parteien, sondern auch für die Wählerinnen und Wähler ein bedeutendes Ereignis. Der direkte Bezug zur eigenen Gemeinde macht die Kommunalpolitik besonders greifbar. Für viele Schülerinnen und Schüler ist es oft die einzige Gelegenheit, im Unterricht über Kommunalpolitik zu diskutieren. Das Thema ist daher nicht nur für die Erwachsenen wichtig, sondern stärkt auch das Demokratieverständnis der jungen Generation. BLZ weist darauf hin, dass es an Schulen oft an der Neutralität mangelt, wenn Eltern oder Lehrkräfte selbst kandidieren.

Fest steht: In den nächsten Monaten wird es spannend in Unterallgäu. Jede Stimme zählt, und die Vorbereitungen der Parteien laufen auf Hochtouren. Während die CSU bereits mit einer breiten und eindeutigen Liste aufgestellt hat, geht es auch bei den Grünen Schlag auf Schlag. Der politische Wettbewerb um das Wohl der Bürgerinnen und Bürger hat begonnen.