Ein frischer Wind weht durch das Unterallgäu! Im Rahmen der Aktion „Mehr Bäume für den Klimaschutz“, die im Frühjahr 2025 in Kammlach ins Leben gerufen wurde, haben sich sage und schreibe 45 Gemeinden in der Region beteiligt und insgesamt 85 neue Bäume gepflanzt. Diese Initiative des Landratsamts zielt darauf ab, das Bewusstsein für die Bedeutung von Bäumen im Kampf gegen den Klimawandel zu schärfen und unsere Natur zu schützen, wie Merkur berichtet.
Die Gemeinden hatten die Möglichkeit, den Baum des Jahres 2025, die Roteiche, oder auch andere Baumarten wie Blumeneschen, Feldahorne, Hopfenbuchen, Linden, Birken sowie verschiedene Obstbäume zu bestellen. Die Fachstelle für Klimaschutz kümmerte sich freundlicherweise um die Kosten für jeweils einen Baum pro Gemeinde, während die Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege beratend zur Seite stand. Tatkräftige Unterstützung gab es zudem von den Mitarbeitenden des Kreisbauhofs in Mindelheim und des Bauhofes des Marktes Ottobeuren, die die Aktion vor Ort tatkräftig unterstützten.
Fortsetzung der Aktion im nächsten Jahr
Das Projekt „Mehr Bäume für den Klimaschutz“, das bereits seit 2014 besteht, möchte nicht nur neue Bäume pflanzen, sondern auch auf die bedeutende Rolle der Bäume für Klima, Natur und Mensch hinweisen. Und die gute Nachricht: Die Aktion soll auch im Jahr 2026 fortgesetzt werden. Dann wird die Zitterpappel (Populus tremula) als Baum des Jahres die Aufmerksamkeit auf sich ziehen, bekannt für ihre tanzenden Blätter und die goldgelbe Herbstfärbung.
Doch warum spielt das Anpflanzen von Bäumen eine so zentrale Rolle? Um dies zu verstehen, lohnt sich ein Blick auf die Arbeit des WWF. Der Umweltverband hebt hervor, dass die Zukunftsfähigkeit bestehender Waldflächen entscheidend ist. Das Nachpflanzen von Eichen und Buchen an Orten, wo es bisher keine Mutterbäume gibt, ist besonders sinnvoll. Ziel ist es, Nadelholzmonokulturen in strukturreiche, natürliche Wälder umzuwandeln. Diese natürlich gepflanzten Wälder sind nicht nur widerstandsfähiger, sondern speichern auch mehr CO2, was für unser Klima von großer Bedeutung ist. WWF zeigt auf, wie „Urwälder von morgen“ entstehen können und dass auch eine Abkehr von hochproduktiven Holzäcker hin zu einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung notwendig ist.
Die Rolle ethischer Beschaffung
Diese Initiativen zum Klimaschutz und zur Aufforstung gehören zu einem größeren Kontext, in dem auch die verantwortungsvolle Beschaffung natürlicher Inhaltsstoffe eine wichtige Rolle spielt. Unternehmen wie Yanbal setzen sich dafür ein, nicht nur ethisch und nachhaltig zu wirtschaften, sondern auch das Bewusstsein für die Biodiversität zu stärken. Seit 2018 sind sie Mitglied der Union für den Biokommerz (UEBT), die sich für die verantwortungsvolle Nutzung von natürlichen Zutaten einsetzt. Ein respektvoller Umgang mit Menschen und der Natur ist dabei von zentraler Bedeutung, wie Yanbal betont.
Insgesamt zeigt sich: Mit großem Einsatz und einem klaren Ziel wird im Unterallgäu nicht nur lokal etwas für das Klima getan. Stattdessen wird auch ein wichtiger Beitrag zur globalen Umweltbewegung geleistet. Also, lassen Sie uns den Schwung mitnehmen und auch in Zukunft weiter „Bäume für den Klimaschutz“ pflanzen – denn jeder Baum zählt!