Sidebar Werbung
Sidebar Werbung

Ein starkes Signal für den Sozialstaat: Die Ver.di Senioren aus der Nordoberpfalz hielten ihren Jahresabschluss 2025 in Weiden ab und richteten einen Blick auf das kommende Jahr. Der Vorsitzende Manfred Haberzeth begrüßte die Mitglieder und betonte die unerlässliche Rolle der Gewerkschaften in einer freien, solidarischen Gesellschaft. In seiner Ansprache erwähnte er die anhaltende Bedeutung, den Zusammenhalt zwischen Jung und Alt zu stärken und der Spaltung entgegenzuwirken, die in der heutigen Zeit immer wieder zu beobachten ist. oberpfalzecho.de berichtet über die Herausforderungen, vor denen die Gewerkschaft steht, die trotz einer Mitgliederzahl von 4.400 aus 21.000 zur finanziellen Stabilität der Region beiträgt.

Mit 1.750 Mitgliedern aus der Nordoberpfalz sind die Ver.di Senioren regional stark verankert. Veranstaltungen in Weiden, Neustadt und Tirschenreuth bieten nicht nur Austauschmöglichkeiten, sondern auch Unterstützung bei wichtigen Themen wie Arbeiterrechte und die Debatte um die Finanzierbarkeit des Sozialstaats. Der Vorstand, bestehend aus Hubert Brunner, Hans Reger, Karin Neugirg, Gerd Nothhaft, Waltraud Haberkorn und Alfred Meier, berichtete von erfolgreichen Aktionen und zeigte auf, wie wichtig gute Löhne sowohl für Arbeitnehmer als auch für Rentner sind.

Finanzierung und Unterstützung

Ein zentraler Punkt der Diskussion war die kritisierte unausgewogene Sicht auf die Finanzierung des Sozialstaates. Gerd Nothhaft bemerkte die ungleiche Verteilung von Chancen und Wohlstand unnötig kompliziert und forderte ein Umdenken in der Gesellschaft. Der Geschäftsführer Alexander Gröbner lobte die aktive Unterstützung bei Streiks und anderen Maßnahmen, die notwendig sind, um dem Abbau sozialer Standards entgegenzutreten.

In-article Werbung
In-article Werbung

Das Jahresprogramm 2026 wird sich intensiv mit lokalen Rahmenbedingungen auseinandersetzen und steht vor neu anstehenden Wahlen innerhalb der Ver.di, bei denen alle Gremien, einschließlich der Senioren, neu besetzt werden müssen. Hier spielt das Ehrenamt eine bedeutende Rolle, besonders wenn es um Unterstützungsmaßnahmen wie Versicherungsberatung, Lohnsteuerberatung und Rechtsschutz im Arbeits- und Sozialrecht geht.

Ehrenamt als Schlüssel

Die Veranstaltung endete mit einem herzlichen Dank an die Ehrenamtlichen, die maßgeblich zur Stärke der Gewerkschaft beitragen und dafür sorgen, dass die Stimme der Senioren gehört wird. In Krisenzeiten ist es besonders wichtig, dass der Zusammenhalt in der Gemeinschaft erhalten bleibt und jede Generation ihren Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen leisten kann. Die Ver.di Senioren werden auch in Zukunft daran arbeiten, die sozialen Standards zu verteidigen und zu stärken – und das bedeutet, dass ein gutes Händchen bei der Auswahl der neuen Vorstände gefragt sein wird.

Der Ausblick ist klar: Mit Engagement und Zusammenhalt wollen die Ver.di Senioren einen aktiven Beitrag zu einer solidarischen Gesellschaft leisten. Die Herausforderungen sind groß, doch mit der Kraft der Gemeinschaft lassen sich die Zukunftsfragen meistern. Ein Blick in die Zukunft zeigt: Da liegt was an und es ist an der Zeit, gemeinsam etwas zu bewegen.