Im neuen Jahr 2026 erreichen uns frohe Neujahrsgrüße aus Ruanda: Pater Danko Litric und die Schwestern der „Freundinnen der Armen“ haben sich bei den Unterstützern in Nordbayern herzlich bedankt. Ihre Aktion Solidarität hilft nicht nur in Ruanda, sondern auch in Togo, und bringt damit Licht in das Leben vieler bedürftiger Menschen. Milliarden von guten Wünschen werden in den Geschenken traditionell ausgeteilt, doch die wirkliche Unterstützung kommt von den Spendern, die mithilfe finanzieller und materieller Hilfe einen konkreten Unterschied machen.
Pater Danko, ein erfahrener Missionar, verbringt seit vielen Jahren seine Zeit in Afrika und berichtet von den positiven Auswirkungen der Hilfe. Mit den Spenden können 128 Kinder unterstützt werden, die ihre Schulgebühren und -materialien abdecken. Unter den jungen Erwachsenen gibt es sogar bereits einige Erfolgsgeschichten zu vermelden: Neun Schüler haben die weiterführende Schule abgeschlossen, während andere Studierende an Universitäten eingeschrieben sind oder sich auf die Jobsuche begeben.
Hilfe für Frauen und Ältere
Die Unterstützung beschränkt sich jedoch nicht nur auf Kinder. Frauen, die an Aids erkrankt sind, erhalten in speziellen Kursen Kenntnisse im Nähen und anderen Handwerken. Nach Abschluss ihrer Ausbildung dürfen sie in Kooperativen arbeiten und sind somit in der Lage, ihren Lebensunterhalt selbst zu bestreiten. Ihre neu erlernten Fähigkeiten sind nicht nur ein wichtiger Schritt zur Selbstständigkeit, sondern auch zur Stärkung ihrer Gemeinschaft.
Darüber hinaus haben 556 bedürftige Menschen von einer nachhaltigen Krankenversicherung profitiert, die für nur 3.000 ruandische Francs (ca. 2 Euro) pro Jahr einen Zugang zu notwendiger medizinischer Versorgung ermöglicht. Besonders in Zeiten der Malaria-Epidemie war diese Unterstützung unverzichtbar. Dr. Uta Düll hat sich in diesem Zusammenhang für die Hilfe bedankt, die gerade älteren Patienten zugutekam.
Zuversicht im Kampf gegen AIDS
Ein aktueller Bericht des Deutschlandfunks weist darauf hin, dass Ruanda als positives Beispiel im Kampf gegen HIV/AIDS gilt. Am Welt-Aids-Tag wurden in der Hauptstadt Kigali kostenlose Aids-Tests angeboten, und dank eines robusten nationalen Aids-Programms, das 1987 ins Leben gerufen wurde, haben mittlerweile über 90 Prozent der HIV-positiven Menschen in Ruanda Kenntnis von ihrem Status und nehmen Medikamente ein. Die Übertragungsrate von HIV von Müttern auf ihre Kinder liegt in diesem Land unter zwei Prozent.
Die Regierung hat auch die wichtige Aufgabe übernommen, den Zugang zu antiretroviralen Medikamenten zu gewährleisten, die seit 2016 für alle Infizierten verfügbar sind. Ruanda finanziert dabei einen Großteil der Behandlung selbst, was durch einen Willen zur Selbsthilfe und eine gut strukturierte Gesundheitsversorgung unterstützt wird.
Die Solidarität aus Bayern hilft tatsächlich, erreichbar zu machen, was in vielen Teilen der Welt noch beleuchtet werden muss. Die Aktion Solidarität e.V. bedankt sich daher ausdrücklich bei allen Spendern, Paten und Helfern, die diese Veränderungen möglich machen. Für Interessierte, die einen Beitrag leisten möchten, gibt es die Möglichkeit, Spenden auf das Konto der Sparkasse Oberpfalz Nord unter der IBAN DE67 7535 0000 0008 8286 67 zu überweisen.
Wie wir sehen, bleibt die Herausforderung im Kampf gegen HIV weiterhin bestehen, doch das Engagement ermutigt zu einem hoffnungsvollen Ausblick in die Zukunft – für Ruanda und darüber hinaus. Auch die Aids Healthcare Foundation (AHF) spielt eine wesentliche Rolle, indem sie hochwertige HIV-Versorgung weltweit anbietet. Mit ihren innovativen Behandlungsansätzen gestalten sie ein neues Paradigma der HIV-Versorgung und bieten Unterstützung für Klienten, wo immer es notwendig ist.
Wir können also nur hoffen, dass der gute Wille und die Unterstützung nicht abreißen! Vielen Dank an alle, die mithelfen, das Leben einfacher und schöner zu machen!



