Kunstrasenplatz in Straubing eröffnet: Ein Meilenstein für den Sport!
Am 28.09.2025 wird in Straubing der erste Kunstrasenplatz eingeweiht, der ganzjährig für verschiedene Sportarten genutzt werden kann.

Kunstrasenplatz in Straubing eröffnet: Ein Meilenstein für den Sport!
Endlich ist es soweit: Am 28. September 2025 wurde in Straubing der erste Kunstrasenplatz offiziell eingeweiht. Nach langen 18 Jahren Planung und viel Engagement ist dieser Meilenstein für die Stadt und ihre Sportler nun Realität geworden. Die feierliche Eröffnung fand am Standort neben dem Stadion Am Peterswöhrd statt, wo Vertreter diversas Religionsgemeinschaften den neuen Platz segneten. Oberbürgermeister Markus Pannermayr unterstrich die Bedeutung dieser Investition für die Sportlandschaft der Region und den Nachwuchs.
Die Bauzeit betrug rund sechs Monate und brachte für die Stadt insgesamt Kosten von etwa 2,3 Millionen Euro mit sich, von denen 1,5 Millionen Euro durch Fördermittel des Bundes gedeckt wurden. Bei der Planung des Kunstrasenplatzes, der eine Spielfeldgröße von 105 mal 68 Metern hat, wurden große Wert auf Nachhaltigkeit gelegt. Über 70% der verwendeten Materialien stammen aus nachwachsenden Rohstoffen, die Elastikschicht ist zu 100% aus recyceltem Material gefertigt, und eine insektenverträgliche Beleuchtung sorgt für eine umweltfreundliche Nutzung. Sogar die Fasern des Platzes wurden so gestaltet, dass sie Mikroplastik vermeiden helfen. Diese umweltbewussten Ansätze sind nicht nur zeitgemäß, sondern auch ein Schritt in die richtige Richtung für künftige Sportprojekte.
Ein Platz für alle Sportler
Der neue Kunstrasenplatz wird das Training und den Spielbetrieb für verschiedene Sportarten, insbesondere für Fußball und American Football, fördern. Damit können die Vereine in Straubing, allen voran der FSV VfB Straubing und die Straubing Spiders, auf witterungsunabhängige Trainings- und Spielmöglichkeiten zurückgreifen. Über 20 Mannschaften sind bereits im Spielbetrieb aktiv, und die Vorfreude auf den neuen Platz ist riesig. Manfred Schötz, ein langjähriger Vorstand des VfB, war maßgeblich an der Planung beteiligt und war bei der Eröffnung sichtlich stolz auf das Ergebnis.
Im Landkreis Straubing-Bogen gab es bislang keinen Kunstrasenplatz, während in der näheren Umgebung, wie etwa im Raum Regensburg, bereits über ein Dutzend solcher Sportstätten existiert. Die Eröffnung dieses Platzes stellt somit einen wichtigen Schritt dar, um die sportliche Infrastruktur in der Region zu stärken und auch neue Talente zu fördern. Buchungen für Vereinsnutzung werden ab November 2025 über ein Online-Buchungssystem möglich sein, wobei es spezielle Kernzeiten für den eigenen Verein und flexible Nutzerblöcke für andere Teams geben wird.
Ein großer Schritt für die Infrastruktur
Der Bau des Kunstrasenplatzes am Peterswöhrd war auch eine logistische Herausforderung. Auf dem Gelände befand sich einst eine Müll-Deponie, und es mussten 86 Umweltauflagen berücksichtigt werden, um den Platz erfolgreich zu bauen. Und es war nicht nur ein Projekt aus dem Nichts; die Planung begann bereits im Jahr 2007. Der Tag der offenen Tür für die Öffentlichkeit nach der Einweihung gab den Menschen in Straubing die Gelegenheit, das neue Sportareal zu bestaunen und erste Trainings für die kommenden Monate zu testen.
Die Installation einer neuen LED-Flutlichtanlage sorgt zudem für optimale Beleuchtung des Platzes, sodass auch Abendspiele keine Probleme darstellen werden. Oberbürgermeister Markus Pannermayr und Bundesminister Alois Rainer werden den ersten sportlichen Test auf dem neuen Gelände durchführen. Mit dieser Eröffnung setzt Straubing ein starkes Zeichen für die Zukunft des Sports in der Stadt und bietet nun einen Ort für zahlreiche Aktivitäten. Die Hoffnung steht hoch, dass dieser Kunstrasenplatz viele sportliche Erfolge und tolle Begegnungen bringen wird.
Für die gesamte Sportgemeinschaft und die Bevölkerung ist dieser Platz ein langfristiger Gewinn, der nun endlich Realität geworden ist. Situationen wie diese zeigen, dass mit Hartnäckigkeit und Zusammenarbeit viel erreicht werden kann – und darauf können alle Sportler:innen stolz sein!