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Die Internetseite des Zweckverbands Abfallwirtschaft Straubing Stadt und Land (ZAW-SR) ist seit heute aufgrund eines Cyberangriffs vorübergehend nicht zugänglich. Dies gab der ZAW-SR am Dienstagmorgen, den 16. Januar 2026, bekannt. Ein Rechenzentrum, das die Webseite des ZAW-SR betreibt, wurde betroffen, sodass Teile der IT-Infrastruktur zum Schutz vom Netz genommen werden mussten. In der Mitteilung, die um 8:46 Uhr veröffentlicht wurde, erklärte der ZAW-SR, dass die Website wieder hergestellt werden soll, und zwar bis Freitagabend. Die Verantwortlichen bedauern die Unannehmlichkeiten und bitten die Bürger um Verständnis für die Situation idowa.de.

Doch keine Panik: Die digitale Abfallkalender stehen weiterhin über die kostenlose ZAW-SR Abfall-App zur Verfügung. Damit können die Nutzer ihre Abfuhrtermine einsehen, Erinnerungsfunktionen nutzen und das umfassende Abfall-ABC durchstöbern. Auch die Anmeldung für die Sperrmüllabfuhr bleibt über die App möglich. Ein Anruf unter den Nummern 09421/9902-0 für allgemeine Fragen oder 09421/9902-19 für Anliegen zur Abfallentsorgung bringt ebenfalls schnelle Hilfe.

Hintergrund zum Cyberangriff

Cyberangriffe, wie sie aktuell auch den ZAW-SR treffen, sind in Deutschland ein Dauerthema. Besonders die öffentliche Verwaltung bleibt ein beliebtes Ziel für Kriminelle. Laut einem Bericht des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bleibt die IT-Sicherheitslage angespannt, und Cyberspionage betrifft wichtige Bereiche wie die Verteidigung und öffentliche Sicherheit. Dabei muss man beachten, dass im Zeitraum zwischen Juli 2024 und Juni 2025 die Anzahl der DDoS-Angriffe um 52 Prozent im Vergleich zum Durchschnitt der Vorjahre gestiegen ist tagesschau.de.

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Ransomware-Angriffe, bei denen Erpresser Lösegeld für die Wiederherstellung von Daten fordern, stellen ebenfalls eine große Herausforderung dar. Häufig werden solche Attacken von international agierenden Hackergruppen durchgeführt, zu denen auch Verdächtigte aus Russland zählen. Die Sicherheitsbehörden verzeichnen zwar Erfolge gegen einige dieser Gruppen, jedoch bleibt ein großes Dunkelfeld, da viele Angriffe nicht gemeldet werden regio-aktuell24.de.

Die zukunftsweisenden Maßnahmen, die nun ergriffen werden müssen, inkludieren vor allem die Sensibilisierung von Nutzern für präventive Maßnahmen gegen Cyberangriffe. Ein rückläufiges Bewusstsein sowohl bei Unternehmen als auch bei Verbrauchern könnte diesen Gefahren Tür und Tor öffnen. Während die IT-Sicherheitslage als angespannt beschrieben wird, ist es wichtig, dass alle Parteien wachsam bleiben und sich aktiver schützen.