Straubing Tigers unterliegen im packenden Derby gegen Red Bull München 3:5!
Die Straubing Tigers verloren am 26.11.2025 das Derby gegen Red Bull München mit 3:5, trotz starkem Kampf und vielen Zuschauern.

Straubing Tigers unterliegen im packenden Derby gegen Red Bull München 3:5!
Die Straubing Tigers haben am Dienstagabend im Derby gegen Red Bull München erneut das Nachsehen gehabt und verloren mit 3:5. Am ausverkauften SAP Garden, wo 10.796 Zuschauer die Partie verfolgten, darunter über 1.000 mitgereiste Fans aus Straubing, zeigte sich das Team um Trainer Craig Woodcroft angestrengt, konnte aber erneut nicht die nötige Konstanz aufbringen.
Trotz des frühen Gegentores durch Ville Pokka in der 6. Minute, der im Powerplay wichtige Punkte für München sicherte, bewiesen die Tigers Moral. Josh Melnick und Alex Green drehten das Spiel für die Gäste und sorgten in der 25. und 27. Minute für eine zwischenzeitliche 2:1-Führung. Doch München hatte schnell die Antwort parat: In einem aufreibenden zweiten Drittel erzielten Veit Oswald und Gabriel Fontaine innerhalb von nur wenigen Sekunden die Tore für die Gastgeber und ließen die Tigers wieder ins Hintertreffen geraten. Nach einem weiteren Ausgleich durch Nick Halloran in der 45. Minute schien es zwar zunächst spannend zu bleiben, doch Adam Brooks brachte München in der 50. Minute erneut in Führung. Tobias Rieder besiegelte schließlich mit einem Empty-Net-Goal das Schicksal der Tigers und stellte den Endstand her.
Ein derbytypischer Schlagabtausch
Das Spiel war geprägt von vielen Wechseln in der Führung. Während Straubing dreimal aufholte, zeigte sich München in den entscheidenden Momenten kaltschnäuziger. „Wir haben stark gespielt, es war ein großer Sieg für uns“, erklärte Münchens Torwart Antoine Bibeau nach dem Spiel. Die Defensive der Tigers, die in den letzten drei Spielen jeweils mindestens vier Gegentreffer hinnehmen mussten, macht den Fans Sorgen.
Auf die Frage, was die Tigers jetzt ändern müssen, gab Trainer Woodcroft zu, dass defensive und offensive Unsicherheiten behoben werden müssen, um in den kommenden Spielen erfolgreicher zu sein. Die nächste Herausforderung steht bereits am Freitag gegen die Kölner Haie auf dem Programm, gefolgt von einem weiteren Heimspiel am Sonntag gegen die Löwen Frankfurt.
Eishockey als große Leidenschaft
Besonders bemerkenswert ist die weiterhin große Beliebtheit des Eishockeysports in Deutschland. Immer mehr Menschen interessieren sich für die Spiele in der Deutschen Eishockey Liga (DEL), die im Vorjahr durchschnittlich fast 7.800 Zuschauer pro Spiel verzeichnete. Diese Zahl zeigt einen deutlichen Anstieg im Vergleich zu den vorherigen Saisons, in denen lediglich 5.900 Zuschauer pro Match anwesend waren. Die DEL ist die höchste Spielklasse in Deutschland und wird von den Eisbären Berlin dominiert, die zuletzt ihren elften Meistertitel gewannen.
Eishockey begeistert in Deutschland, 4,9 Millionen Menschen haben großes Interesse an dieser Sportart. Dies spiegelt sich auch in der Mitgliederzahl des Deutschen Eishockey-Bunds wider, die im Jahr 2024 auf rund 25.900 anstieg. Prominente Namen wie Leon Draisaitl tragen erheblich zur Popularität bei und ziehen viele junge Spieler in diese dynamische Sportart.
Für die Tigers steht nun einiges auf dem Spiel. Die Eishockeygemeinschaft in Deutschland macht sich bereit für weitere packende Duelle, und die Fans dürfen gespannt sein, ob die Tigers das Ruder herumreißen können.