Nachreiner tritt zurück: DFB-Revolution mit 100 Millionen für Frauenfußball!

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Am 5.11.2025 gab Anton Nachreiner den Vorsitz des DFB-Kontrollausschusses ab. Die DFB-Wahlen und Investitionen in Frauenfußball stehen an.

Am 5.11.2025 gab Anton Nachreiner den Vorsitz des DFB-Kontrollausschusses ab. Die DFB-Wahlen und Investitionen in Frauenfußball stehen an.
Am 5.11.2025 gab Anton Nachreiner den Vorsitz des DFB-Kontrollausschusses ab. Die DFB-Wahlen und Investitionen in Frauenfußball stehen an.

Nachreiner tritt zurück: DFB-Revolution mit 100 Millionen für Frauenfußball!

Fußballfreunde aufgepasst: Der DFB-Bundestag steht vor der Tür und bringt einige spannende Veränderungen mit sich. Am Freitag wird Anton Nachreiner, der seit 2007 den Vorsitz des DFB-Kontrollausschusses innehat, sein Amt niederlegen. Mit 70 Jahren hat Nachreiner sich entschieden, nicht mehr für die Sitzung in Frankfurt anzutreten. Diese Entscheidung markiert einen bedeutenden Schritt in der Neuaufstellung des DFB, wie der BFV berichtet.

Doch was wirklich auf dem Spiel steht? Nach dem Bundestag wird das neu gewählte DFB-Präsidium eine ganze Reihe an Ausschussmitgliedern berufen. DFB-Präsident Bernd Neuendorf stellt sich erneut zur Wahl, und die bayerische Fußballszene kann sich auf einige bekannte Gesichter freuen. Zu den neu berufenen Mitgliedern gehören unter anderem Jürgen Faltenbacher, der als BFV-Schatzmeister und Mitglied im Spielausschuss auftritt, sowie Sandra Hofmann, die die Frauen- und Mädchenausschüsse vertritt.

Die Neuerungen im Überblick

Insgesamt sind zahlreiche Mitglieder aus Bayern für verschiedene Ausschüsse vorgesehen:

  • Jürgen Faltenbacher (BFV-Schatzmeister, Mitglied im Spielausschuss)
  • Sandra Hofmann (Vorsitzende des BFV-Frauen- und Mädchenausschusses)
  • Fritz Reisinger (BFV-Verbandsanwalt, Mitglied für die 3. Liga im DFB-Bundesgericht)
  • Emanuel Beierlein (VSG-Vorsitzender, Mitglied im Kontrollausschuss)
  • Ariane Krause (VSG-Mitglied, Mitglied für Frauenfußball im DFB-Bundesgericht)
  • Oliver Lieb (VSG-Mitglied, Mitglied im DFB-Sportgericht)
  • Walter Moritz (Mitglied im Schiedsrichter-Ausschuss, Mitglied im DFB-Sportgericht)
  • Gisela Raml (Mitglied des DFB-Sportgerichts für Frauenfußball-Angelegenheiten)

Darüber hinaus wurde Jürgen Pfau als Mitglied des DFB-Jugendausschusses gewählt, zusammen mit Patrick Richnow und Tina Lechner, die sich um die Belange des Jugendbereichs kümmern werden.

Investitionen in die Zukunft

Ein wichtiger Punkt auf der Tagesordnung des DFB ist die Zukunft des Frauen- und Mädchenfußballs. Hier plant der DFB, sich mit satten 100 Millionen Euro zu engagieren. Dies geschieht im Rahmen eines Masterplans für die Professionalisierung der Frauen-Bundesliga. Ziel ist es, sowohl die Wettbewerbsfähigkeit als auch die wirtschaftliche Stärke in diesem Bereich zu fördern. In dieser Hinsicht zeigt sich der DFB entschlossen, wie BFV erläutert.

Zusätzlich wird ein Masterplan 2026 vorgestellt, der die Strategie zur Stärkung des Amateurfußballs verfolgt. Hierbei sollen ein flächendeckendes Netz der Fußballvereine ausgebaut und zahlreiche Änderungen in der 3. Liga sowie bei der Spiel- und Jugendordnung sowie Anpassungen des Ethik-Kodex getroffen werden.

Insgesamt scheint der DFB auf einem guten Weg zu sein, um frischen Wind in die Strukturen zu bringen und die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft im deutschen Fußball zu stellen. Es bleibt abzuwarten, welche Entscheidungen beim Bundestag letztlich getroffen werden und wie sich die Entwicklungen im Frauen- und Jugendfußball auswirken werden.