Kritik an Kirchplatz-Plänen: Bürgermeister Janik fordert bessere Ideen!
Der Starnberger Kirchplatz steht im Fokus der Diskussion: Pläne zur Verbesserung der Begrünung stoßen auf Widerstand.

Kritik an Kirchplatz-Plänen: Bürgermeister Janik fordert bessere Ideen!
In Starnberg wird derzeit intensiv über die Neugestaltung des Kirchplatzes diskutiert. Der Bauausschuss hat nun die Pläne zur Begrünung vertagt, was Bürgermeister Patrick Janik missfällt. Er kritisiert die Vorschläge als „reformatio in peius“, also als eine Abänderung zum Nachteil der Stadt. Angeblich wurde 2010/2011 der Kirchplatz von Landschaftsarchitekt Andreas Kicherer saniert, und mittlerweile ist das Fehlen von schattenspendenden Bäumen zu einem drängenden Problem geworden, insbesondere in den heißen Sommermonaten. [Merkur] berichtet, dass der Platz aktuell eher wie ein Hitze-Magnet wirkt, da die vorhandene Begrünung nicht ausreicht.
Mehrfach fanden auf dem Kirchplatz Veranstaltungen wie Wochenmarkt, Christkindlmarkt oder die Französische Woche statt. Die letzte umfangreiche Umgestaltung hat ihn zum multifunktionalen Veranstaltungsort gemacht, dessen Gestaltung jedoch durch eine unter dem Platz verlaufende Tiefgarage erschwert wird. Diese verhindert das Pflanzen tief wurzelnder Bäume und trägt zum Problem des mangelnden Schattens bei. Laut [Süddeutsche] leiden die Bäume entlang der Wittelsbacherstraße unter Wassermangel und müssen ersetzt werden.
Bausubstanz und Finanzierung
Ursprünglich betrugen die geplanten Kosten für die Maßnahmen 260.000 Euro, nun sind es bereits 422.000 Euro, wobei die Stadt große Hoffnungen auf staatliche Förderungen von bis zu 90 Prozent setzt. Dennoch gibt es Widerstand im Bauausschuss, wo die steigenden Kosten aufgrund laufender Kirchensanierungen und die Verwendung von Materialien wie Wellblech für Hochbeete angesprochen werden. Die Diskussion dreht sich zunehmend um bessere Gestaltungsideen, denn die bestehenden Pläne sind bei den Stadträten auf Unverständnis gestoßen. WPS-Stadtrat Johannes Glogger bemängelt bereits die unzureichende Planung in der Vergangenheit, was den Handlungsbedarf zusätzlich erhöht.
Die Stadtverwaltung rangiert weiterhin nach Lösungsmöglichkeiten, um die Klimapropblematik zu bewältigen. “Die Notwendigkeit, öffentliche Grünflächen zu fördern, ist unbestritten,” teilt [Städtebauförderung] mit. Diese Flächen spielen eine zentrale Rolle beim Klimaschutz und der Klimaanpassung, indem sie zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen und das Stadtklima regulieren.
Fachliche Perspektiven und nächste Schritte
Fachleute, darunter das Stadtbauamt und weitere Ämter, haben bereits an Vorentwürfen gearbeitet, um zu einer tragfähigen Lösung zu kommen. Zu den Vorschlägen zählen unter anderem mobile Kastanienbäume in Pflanzkübeln sowie große Hochbeete mit Sitzmöglichkeiten. Im Sprachgebrauch der Stadt wird von einer umfassenden Planung gesprochen, die jedoch noch steht und auf weitere Recherche angewiesen ist. Die Verwaltung drängt darauf, dass die Gestaltung des Kirchplatzes klimafreundlicher angelegt wird, was sowohl den Bürgern als auch den Veranstaltungsgästen zugutekommen soll.
Aktuell bleibt der Kirchplatz vorerst ohne ausreichende Begrünung, und während die Wettervorhersage für kommende Veranstaltungen gemischt ist, bleibt abzuwarten, wie die Stadt das Projekt bald voranbringen wird. Präferenzen und Meinungen sind nach wie vor unterschiedlich, was die Entscheidung über die endgültigen Pläne betrifft. Die Bürger sind eingeladen, an der Entwicklung der Gestaltung teilzuhaben, um für alle ein gutes Ergebnis zu erzielen.