Heute ist der 12.03.2026, und die Alemannia Aachen hat im heimischen Tivoli gegen den FC Schweinfurt 1:0 gewonnen. Der entscheidende Treffer fiel bereits in der 13. Minute durch Torjäger Gindorf, der nach einem Pass von Nadjombe erfolgreich war. Das Spiel war jedoch von einer Vielzahl an weiteren Chancen geprägt, die Aachen ungenutzt ließ. Mit diesem Sieg hat Aachen nun elf Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge und zeigt eine starke Rückrunde, in der sie bisher nur eine Niederlage hinnehmen mussten und fünf ungeschlagene Spiele verzeichnen konnten.

Die Aachener Mannschaft, unter der Leitung des Co-Trainers Ilyas Trenz, der den gesperrten Mersad Selimbegovic vertrat, zeigte sich von Beginn an dominant. In der Startelf gab es vier Änderungen im Vergleich zum letzten Spiel: Lamar Yarbrough, Jonas Oehmichen, Faton Ademi und Omar Sillah ersetzten Gianluca Gaudino und Mehdi Loune, die beide gesperrt waren, sowie Marius Wegmann und Danilo Wiebe.

Chancen und Verletzungen

Bereits in der 4. Minute hatte Mika Schroers die erste gute Möglichkeit für Aachen, verfehlte jedoch das Tor. Omar Sillah scheiterte in der 9. Minute am Schweinfurter Torwart Toni Stahl, der auch in der 19. Minute eine starke Parade gegen Sillah zeigte. Trotz der Chancen konnte Aachen in der ersten Halbzeit keine weiteren Tore erzielen, kontrollierte aber das Spielgeschehen. In der 28. Minute hatte Schroers eine weitere Möglichkeit, scheiterte jedoch im Eins-gegen-eins gegen Stahl.

Auf Seiten von Schweinfurt gab es ebenfalls Verletzungsprobleme: Shuranov musste bereits in der 13. Minute verletzungsbedingt ausgewechselt werden, und Trslic humpelte in der 84. Minute vom Feld, was das Team weiter schwächte. In der Schlussphase versäumte es Aachen, die Führung auszubauen, trotz mehrerer Konterchancen.

Schweinfurt in der Krise

Für den FC Schweinfurt war dies die elfte Niederlage im elften Auswärtsspiel, wodurch sie weiterhin als Tabellenletzter dastehen. Der Trainerwechsel von Victor Kleinhenz zu Jermaine Jones hat bisher keine positiven Ergebnisse gebracht, was die ohnehin angespannte Situation im Verein weiter verschärft. Aachen hingegen scheint auf einem guten Weg, sich im Tabellenmittelfeld zu etablieren und den Klassenerhalt zu sichern.

Die Aachener Abwehr, angeführt von Torwart Riemann, zeigte sich stabil und ließ nur wenige gefährliche Aktionen der Gäste zu. In der Schlussphase des Spiels, trotz der Druckphase von Schweinfurt, war Riemann mit mehreren sicheren Paraden zur Stelle.

Insgesamt war es ein Spiel, das die Stärken der Aachener Mannschaft unterstrich, aber auch die Schwächen von Schweinfurt offenbarte. Aachen bleibt auf Kurs, während Schweinfurt dringend nach Lösungen suchen muss, um der Abwärtsspirale zu entkommen. Für weitere Informationen zu diesem spannenden Spiel können Sie die vollständigen Berichte auf Kicker und WDR nachlesen.