Ein spannendes Duell nahm am Aachener Tivoli seinen Lauf, als die Alemannia gegen den Tabellenletzten aus Schweinfurt antrat. Das Ergebnis spricht für sich: Aachen siegte mit einem knappen 1:0. Kicker berichtet, dass Aachen auch weiterhin auf einem stabilen Kurs ist, mit nun elf Punkten Abstand zu den Abstiegsplätzen. Das Team von Trainer Mersad Selimbegovic, der aufgrund einer Sperre nicht auf der Bank saß, sondern von Co-Trainer Ilyas Trenz vertreten wurde, zeigte sich von Beginn an dominant.

Die Partie begann höchst vielversprechend für die Gastgeber. Mika Schroers hatte bereits in der vierten Minute die erste Chance, konnte jedoch das Tor nicht treffen. Nur wenige Minuten später, in der 13. Minute, war es dann Torjäger Gindorf, der den Führungstreffer für Aachen erzielte. Nach einem Ballgewinn und einem Pass von Pierre Nadjombe war das Netz schließlich zappeln. Eine hervorragende Leistung, die Aachen auf die Siegerstraße brachte.

Schweinfurt mit großer Mühe

Die Schweinfurter hingegen hatten mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen. Die Gäste konnten über weite Strecken der Partie keine offensiven Akzente setzen. Es wurde berichtet, dass der Verlust des elfsten Auswärtsspiels in Folge die Stimmung in der Mannschaft nicht gerade hebte. Neben einem Trainerwechsel, der aktuell unter Jermaine Jones keinen positiven Effekt zeigte, fielen auch zwei Spieler verletzungsbedingt aus, darunter Shuranov bereits in der 13. Minute und Trslic, der humpelnd vom Feld musste.

Aachen hatte im Laufe der ersten Halbzeit zahlreiche Chancen, um das Ergebnis deutlicher zu gestalten. So scheiterte Omar Sillah in der neunten Minute am starken Torwart Toni Stahl, der auch einige weitere Versuche von Aachen sicher parierte. In der 28. Minute hatte Schroers die Möglichkeit auf 2:0 zu erhöhen, verlor jedoch im Eins-gegen-eins-Duell erneut gegen Stahl. Die erste Hälfte ging mit einem verdienten 1:0 für Aachen zu Ende, wie auch WDR bestätigt.

In der zweiten Halbzeit blieb Aachen am Drücker, konnte jedoch trotz mehrerer Konterchancen das Ergebnis nicht nach oben schrauben. In der 85. Minute vergeigte zum Beispiel Schroers nach einem Patzer von Stahl eine große Chance. Auch Nadjombe kam in der 87. Minute nicht zum Erfolg, als sein Schuss geblockt wurde. Der Schweinfurter Keeper Stahl hielt die Gäste mit einigen guten Paraden im Spiel, doch letztlich konnte er die Niederlage nicht abwenden.

Aachen auf dem richtigen Weg

Nach dem Abpfiff in der 90. Minute +4 herrschte im Aachener Lager Jubel. Die Rückrunde verläuft für Aachen bisher vielversprechend mit nur einer Niederlage und fünf ungeschlagenen Spielen. Dieses positive Ergebnis könnte die nötige Stabilität gewährleisten, um die Saison ohne größere Sorgen zu beenden. Die Aachener Fans dürfen sich über eine Mannschaft freuen, die sich anschickt, die Saison mit einem positiven Abstand zu den Abstiegsrängen zu beenden und wieder in die Aufstiegsrennen zu schnuppern.