In Bayern sorgt ein anhaltender Schneefall für Verkehrsprobleme und zahlreiche Unfälle. Besonders betroffen sind die Regionen Oberbayern und Schwaben. Bis zum späten Vormittag des heutigen Tages, dem 20. Februar 2026, fiel in vielen Teilen des Freistaats Schnee, was zu gefährlichen Fahrbedingungen führte. Die Polizei verzeichnete rund 75 Einsätze in südlichem Oberbayern, bei denen vor allem Blechschäden zu beklagen waren. In der Nacht gab es zahlreiche Einsätze der Einsatzkräfte, um den Verkehr zu regeln und Unfälle zu beseitigen. Unter den schweren Unfällen befand sich der tödliche Unfall einer 21-jährigen Autofahrerin, die bei Halblech im Landkreis Ostallgäu auf einer Kreisstraße verunglückte. Die Unfallursache war ein Alleinunfall aufgrund von Schneeglätte, ohne Fremdverschulden.

Ein weiterer schwerer Unfall ereignete sich auf der Autobahn A99, wo ein 51-jähriger Fahrer mit seiner Familie gegen einen geparkten Sattelzug prallte. Alle drei Insassen wurden schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Dies ist nur einer von vielen Vorfällen, die aufgrund der winterlichen Bedingungen zu vermelden sind. Im Polizeipräsidium Schwaben Nord wurden etwa 20 Unfälle mit kleineren Schäden registriert. In Niederbayern kam es zu 30 Unfällen mit Blechschaden und 25 weiteren Einsätzen wegen liegengebliebener Fahrzeuge. Auch die Bahn hatte mit den Folgen des Schneefalls zu kämpfen, da ein Baum auf die Gleise zwischen Garmisch-Partenkirchen und Mittenwald fiel, was zu einer Unterbrechung des Zugverkehrs führte. Züge aus München endeten vorzeitig in Garmisch-Partenkirchen, und ein Ersatzverkehr wurde eingerichtet.

Wetter- und Verkehrslage in Bayern

Der Schneefall hat nicht nur die Straßen, sondern auch den Luftverkehr beeinträchtigt. Am Flughafen München kam es am Donnerstag zu 100 Annullierungen und 50 Flugausfällen am Freitag. Glücklicherweise hat sich die Situation mittlerweile normalisiert, und der Flugbetrieb läuft wieder reibungslos. Dennoch bleibt die Wetterlage angespannt, da weitere Schneefälle in den Alpen bis Sonntagvormittag erwartet werden, mit Schnee von bis zu 40 cm in Staulagen. Die Wetterprognose zeigt, dass die Schneelage sich in Bayern entspannen könnte, außer in den Alpen, wo Warnungen wegen Tauwetter und Regenfälle in den Regionen Alpenvorland, Ostbayern und Unterfranken ausgesprochen wurden.

Auf den Straßen ist Vorsicht geboten. Autofahrer sollten sich der glatten Straßen und der eingeschränkten Sicht bewusst sein, besonders in den Bergen, wo die Lawinengefahr der Stufe vier oberhalb von 1.600 Metern und teils erhebliche Gefahr der Warnstufe drei unterhalb besteht. Bei diesen Bedingungen bleibt die Müllabfuhr in einigen Bereichen unterbrochen, da die Mülltonnen durch den Schnee nicht geleert werden konnten. Das alles zeigt, wie Frau Holle nicht nur den Winterzauber bringt, sondern auch Herausforderungen mit sich bringt, die für die Menschen in Bayern nicht ganz unproblematisch sind.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die winterlichen Bedingungen in Bayern nicht nur für malerische Landschaften sorgen, sondern auch für ernsthafte Herausforderungen im Alltag. Die Einsatzkräfte arbeiten intensiv daran, die Lage zu bewältigen und die Sicherheit auf den Straßen zu gewährleisten. Wir empfehlen allen, die aktuellen Wetter- und Verkehrsinformationen zu beachten, um sicher durch die winterlichen Bedingungen zu kommen. Weitere Informationen zu den aktuellen Entwicklungen finden Sie in den Quellen hier, hier und hier.