Sidebar Werbung
Sidebar Werbung

Im Landkreis Rottal-Inn tut sich etwas: Ab sofort können Förderanträge für Öko-Kleinprojekte für das Jahr 2026 eingereicht werden. Das Landratsamt hebt hervor, dass dieser Verfügungsrahmen für regionale, nachhaltige Initiativen gedacht ist und damit einen wertvollen Beitrag zur Stärkung der Umwelt- und Landwirtschaft leisten möchte. Nach Angaben der PNP wurden in den Förderperioden 2024 und 2025 bereits 27 Projekte mit etwa 90.000 Euro unterstützt, die sich alle um die Förderung regionaler Bio-Produkte drehten. Dabei wurde vor allem Wert auf die Umsetzung lokaler Ideen gelegt, die einen Beitrag zur Förderung des Bewusstseins für regionale Biolebensmittel und den Ökolandbau leisten.

Ein etwaiger Anreiz für alle, die sich in diesem Bereich betätigen wollen. Beispiele erfolgreicher Projekte reichen vom Bio-Hof Meilner in Wurmannsquick, wo eine Ölpresse zur Produktion von Bio-Speiseölen angeschafft wurde, bis zur Schälmühle Lahning in Wittibreut, die eine Schälanlage erhalten hat, um regionale Strukturen zu stärken. PNP berichtet, dass die Anträge für die Förderperiode 2026 bis zum 7. Dezember 2025 eingereicht werden können. Kontakt für Anfragen ist das Team der Öko-Modellregion unter der E-Mail-Adresse oekomodellregion@rottal-inn.de.

Förderbedingungen und Ziele

Die Öko-Modellregion Landkreis Rottal-Inn plant, für 2026 beim Amt für Ländliche Entwicklung Niederbayern einen Zuschuss für „Ökoprojekte“ zu beantragen. Ziel ist es, regionale Bio-Wertschöpfungsketten aufzubauen und das Bewusstsein für regionale Bio-Lebensmittel im Rahmen von BioRegio 2030 zu fördern. Förderrichtlinien sehen vor, dass Kleinprojekte Gesamtausgaben von maximal 20.000 Euro (Netto) nicht überschreiten und dass nur ein Antrag pro Projekt eingereicht werden kann. Hier erfahren Sie mehr darüber.

In-article Werbung
In-article Werbung

Gefördert werden unter anderem Vorhaben, die die regionale Bio-Land- und Ernährungswirtschaft stärken, die Versorgung mit Bio-Lebensmitteln verbessern und das Bewusstsein für Akteure in regionalen Bio-Wertschöpfungsketten fördern. Es ist wichtig, dass die Projekte noch nicht begonnen wurden und die Antragsteller die entsprechenden Bio-Zertifikate vorlegen können. Zuschüsse können bis zu 50 % der Nettoausgaben betragen, jedoch maximal 10.000 Euro.

Ein Blick über die Grenzen

Der Landkreis Rottal-Inn ist nicht alleine mit seinen Bemühungen, den ökologischen Landbau zu fördern. Das Bundesprogramm Ökologischer Landbau (BÖL) setzt sich ebenfalls dafür ein, die Rahmenbedingungen für ökologisch wirtschaftende Betriebe zu verbessern. Laut BÖL können bis zu 256 Millionen Euro für verschiedene Projekte zur Verfügung gestellt werden, um das Angebot und die Nachfrage im Bio-Bereich auszubauen. Bislang wurden rund 1.500 Forschungsprojekte unterstützt, und das Programm spielt eine Schlüsselrolle in der Bio-Strategie 2030.

Mit diesen wichtigen Initiativen vor Ort und auf Bundesebene könnte der Landkreis Rottal-Inn eine Vorreiterrolle übernehmen, wenn es um nachhaltige Landwirtschaft und die Förderung regionaler Produkte geht. Wer also eine zündende Idee hat, sollte sich schnell an die zuständigen Stellen wenden und Teil dieser sinnvollen Entwicklung werden.