Die Pendler zwischen Nürnberg und Roth stehen in den kommenden Wochen vor einer Herausforderung. Die Regionallinie RE 60 fällt von heute, dem 9. Juli bis voraussichtlich 1. August, aus. Dieses Ungemach wird durch umfangreiche Reparaturarbeiten an mehreren Weichen im Bahnhof Roth verursacht. Wie die Augsburger Allgemeine berichtet, können während dieser Zeit auch die Zwischenhalte, wie Schwabach, nicht angefahren werden.

Die Deutsche Bahn empfiehlt den Reisenden als Alternative die S-Bahn-Linie S 2 sowie die Regionalbahn RB 16 zu nutzen. Allerdings ist auch hier mit Verspätungen zu rechnen, sodass Züge der RB 16 zwischen Nürnberg und Treuchtlingen unter Umständen 25 Minuten später als geplant ankommen. Besonders in den Hauptverkehrszeiten müssen die Pendler Geduld mitbringen und sich auf vollere Züge einstellen.

Aktuelle Verkehrssituation

Zusätzlich zu den Ausfällen der RE 60 sieht sich der Bahnverkehr in der Region mit weiteren Schwierigkeiten konfrontiert. So gibt es seit Ende Juli schon erhebliche Einschränkungen wegen eines Bauzugs, der teilweise aus dem Gleis gesprungen ist. Auch Vandalismus zwischen Nürnberg und Bamberg sorgt für massive Einschränkungen, während ein Feuer in einer Bahnunterführung die Fernverkehrsverbindungen von München nach Berlin um rund 90 Minuten verlängert. Die N-Land berichtete, dass daher auch die S-Bahn-Linien S 2 und S 3 im Nürnberger Land betroffen sind. Hier kommt es zu Zugausfällen aufgrund kurzfristiger Erkrankungen des Personals, die bis mindestens Ende Mai 2024 andauern könnten.

Um stets aktuell zu bleiben, können Pendler die Plattform bahn.de nutzen. Dort finden sie nicht nur eine Übersicht der aktuellen Zugausfälle und Streckenunterbrechungen, sondern auch Echtzeit-Positionen der Züge über ein Zugradar sowie zahlreiche Informationen über Abfahrtszeiten und aktuelle Verkehrsstörungen. Diese Anlaufstelle ist besonders wertvoll, um sich über eventuell eintretende Verspätungen rechtzeitig zu informieren.

Mit diesen Veränderungen steht ein aufregender Sommer für Einnahmen und Notwendigkeiten auf dem Plan. Wer die genannten Alternativen im Blick behält, kann sich vielleicht das ein oder andere Übel ersparen. Packen wir’s an!