IT-Angriff auf Kreisklinik Roth: Sicherheit für Patienten gewährleistet!

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Kreisklinik Roth nach Cyberangriff weiterhin in Analyse; IT-Systeme werden bald wiederhergestellt, Patientensicherheit gewährleistet.

Kreisklinik Roth nach Cyberangriff weiterhin in Analyse; IT-Systeme werden bald wiederhergestellt, Patientensicherheit gewährleistet.
Kreisklinik Roth nach Cyberangriff weiterhin in Analyse; IT-Systeme werden bald wiederhergestellt, Patientensicherheit gewährleistet.

IT-Angriff auf Kreisklinik Roth: Sicherheit für Patienten gewährleistet!

Ein Cyberangriff auf die IT-Systeme der Kreisklinik Roth sorgte Anfang Januar für erhebliche Besorgnis im Landkreis. Am 7. Januar 2026 wurde aufgrund unerwarteter Netzwerkaktivitäten die Internetverbindung der Klinik vorsorglich getrennt. Dabei gelang es, den Angriff bereits in der Erkundungsphase mit entsprechenden Schutzmaßnahmen zu unterbinden, sodass schwerwiegende Schäden an den Computersystemen ausgeschlossen werden konnten. Laut den ersten Ergebnissen sind keine nachhaltigen Veränderungen oder Beschädigungen festzustellen, was die Klinik-Vorständin Nadine Ortner und den Landrat Ben Schwarz zu einer vorsichtigen Entwarnung veranlasste.

Die IT-Systeme der Klinik sind bislang vom Internet getrennt bleiben, was zwar einige Einschränkungen mit sich bringt, jedoch die Patientenversorgung nicht gefährdet. So konnten beispielsweise die Notaufnahme am 8. Januar schnell wieder geöffnet werden, nur einen Tag nach der vorübergehenden Schließung. Das Landratsamt Roth versichert, dass auch Radiologische und Laborbefunde weiterhin per Fax übermittelt werden, solange die Verbindung zum Internet nicht wiederhergestellt ist. Der Druck auf die Klinik ist hoch, schließlich handelt es sich um einen Teil der kritischen Infrastruktur, der häufig Ziel von Cyber-Attacken ist, wie BR berichtet.

Sicherheitsmaßnahmen und Ermittlungen

Die Klinik hatte nach dem Angriff externe IT-Sicherheitsexperten sowie die zuständigen Behörden involviert. Ermittlungen durch das Landeskriminalamt laufen bereits, jedoch gibt es derzeit noch keine Hinweise auf mögliche Täter. Klinik-Vorständin Ortner betont, dass der Normalbetrieb erst wieder hergestellt wird, wenn absolute Sicherheit gegeben ist. Trotz der Schwierigkeiten zeigt sich die Klinik optimistisch, da die Wiederinbetriebnahme der Systeme in den kommenden Tagen erwartet wird.

In den letzten Jahren haben Cyberangriffe auf Krankenhäuser zugenommen, wobei die Täter oft Lösegeld verlangen und auf den hohen Druck setzen, der auf den Kliniken lastet. Kleinere Einrichtungen sind besonders oft betroffen, da hier IT-Sicherheit häufig hinter der Gesundheitsversorgung zurücksteht. In Roth zeigt sich jedoch die Entschlossenheit, die Systeme bald wieder ans Netz zu bringen, wobei Sicherheitsexperten vor Ort bereits daran arbeiten.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass man in Roth einen tiefen Atemzug nehmen kann. Die Situation ist unter Kontrolle, und die Klinik ist telefonisch erreichbar, bis die IT-Systeme wieder voll funktionsfähig sind. Der Angriff hat zwar für Aufregung gesorgt, doch durch schnelle und entschlossene Maßnahmen konnte Schlimmeres verhindert werden, wie NN feststellt.

Quellen: