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Im September 2025 begaben sich 17 Feuerwehrleute aus dem Landkreis Roth auf eine beeindruckende Reise nach New York City. Diese besondere Mission, die von den Kreisbrandmeistern Fabian Masching und Matthias Hiltner sowie einem Feuerwehrkollegen aus Bocholt organisiert wurde, diente dem Austausch mit dem Fire Department New York (FDNY) und dem Gedenken an die mutigen Feuerwehrleute, die beim schrecklichen Terroranschlag am 11. September 2001 ihr Leben verloren haben. Besonders eindrucksvoll war die Gedenkfeier, bei der die Namen der 343 verstorbenen Feuerwehrleute verlesen wurden, ein bewegender Moment, der nicht nur die Anwesenden berührte, sondern auch in der Dunkelheit der Geschichte ein Licht der Erinnerung entzündete.

Die Reise hatte für die deutschen Feuerwehrkameraden viele Höhepunkte zu bieten. Ein absolutes Highlight war der Zugang zum „Inner Circle“ am Ground Zero, wo in einer feierlichen Atmosphäre den Angehörigen der Opfer gedacht wurde. Zudem gingen die Feuerwehrleute auf Entdeckungstour und besuchten unter anderem die Feuerwache 10 am World Trade Center sowie die „Fire Academy – The Rock“, das zentrale Ausbildungszentrum der New Yorker Feuerwehr, wo sie Erinnerungsstücke austauschten und sich über verschiedene Themen austauschten. Solche Gespräche bei einer Tasse Kaffee unter Kollegen fördern nicht nur den fachlichen Austausch, sondern auch eine internationale Verbundenheit, die in diesen Zeiten wichtiger ist denn je.

Gedenkfeier und Rückblick auf den 11. September

Am 11. September 2025 fand eine weitere bewegende Gedenkfeier statt, die an die verstorbenen Mitglieder der FDNY erinnerte, die vor 24 Jahren beim Einsatz am World Trade Center starben. FDNY-Kommissar Robert S. Tucker betonte, dass die 343 verstorbenen Mitglieder nicht nur Zahlen sind, sondern auch Söhne, Väter und Teil einer Gemeinschaft, die nie vergisst. Darüber hinaus starben nach dem Anschlag über 400 Feuerwehrleute an Krankheiten, die mit den verheerenden Folgen des Ereignisses in Verbindung stehen. Die FDNY wird die verstorbenen Mitglieder nie vergessen.

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Der Tag des Anschlags am 11. September 2001 bleibt unvergessen. Terroristen entführten damals Passagiermaschinen und steuerten sie gezielt in die Zwillingstürme, was zur Zerstörung von zwei der höchsten Gebäude der Welt führte. An diesem tragischen Tag starben weltweit insgesamt 2.759 Menschen, und über 6.000 wurden eine Woche später noch vermisst. Mehr als 10.000 Helfer waren im Einsatz, während die Rettungsarbeiten durch ständige Gefahr und chaotische Bedingungen erschwert wurden. In dieser Nacht und den folgenden Tagen wurde die Welt Zeuge einer beispiellosen Welle der Hilfsbereitschaft.

Kultureller Austausch und bayerische Tradition

Die deutsche Delegation ließ es sich jedoch nicht nehmen, einige der kulturellen Höhepunkte New Yorks zu erleben. Im Rahmen der Reise fand auch die Teilnahme an der Steuben-Parade auf der Fifth Avenue statt, was für die Gruppe einen festlichen Höhepunkt darstellte. Bei dieser Gelegenheit marschierten sie stolz im Block 112. In der Regis High School gab es nach der Parade leckere Hotdogs und erfrischende Getränke, eine tolle Möglichkeit, Kontakte zu vertiefen und Freundschaften zu schließen.

Ein weiteres Highlight war der Besuch des Oktoberfests im Central Park, wo bayerische Schmankerln und traditionelle Musik auf die Besucher warteten. Die Reise wurde als eindrucksvoller Ausdruck internationaler Verbundenheit und Wertschätzung für den Feuerwehrdienst beschrieben und hinterließ bei allen Teilnehmern viele schöne Erinnerungen.