Heute ist der 9.03.2026. In Roth steht die Bürgermeisterwahl im Fokus, da Andreas Buckreus (SPD) sein Amt erfolgreich im ersten Anlauf gegen drei Mitbewerber verteidigt hat. Diese Wahl markiert einen weiteren Schritt in seiner politischen Karriere, die bereits im Februar 2022 begann, als er mit fast 57 Prozent der Stimmen zum Bürgermeister gewählt wurde. Seinen neuen Erfolg feierte Buckreus in einer Fraktionssitzung der SPD, wo er von seinen Parteikollegen herzlich gratuliert wurde. Themen der Sitzung umfassten seine politischen Ziele und die Bedeutung der Stadt Roth für den Bezirk, was die Weichen für kommende Projekte stellt. Der Artikel über die Wahl wurde von Tobias Tschapka, Nina Kittsteiner und Claudia Weinig verfasst und am 09.03.2026 veröffentlicht (Quelle).
In der SPD-Fraktion wurde nicht nur Buckreus‘ Sieg gefeiert, sondern auch die Fortschritte, die die Stadt in den Bereichen Inklusion und Sozialpolitik gemacht hat. Gisela Niclas, die Fraktionsvorsitzende, hob die positive Zusammenarbeit zwischen Stadt und Bezirk hervor. Ein Beispiel für diese erfolgreiche Kooperation ist die Institutsambulanz mit Tagesklinik in Roth, die vor einigen Jahren ins Leben gerufen wurde. Während der Sitzung wurde auch die fortschrittliche Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung thematisiert, die in Roth bereits einen hohen Stellenwert hat.
Politische Ziele von Andreas Buckreus
Andreas Buckreus, der zuvor viele Jahre als zweiter Bürgermeister fungierte, möchte die Bürgerinnen aktiv in seine politischen Vorhaben einbinden. Ein zentrales Anliegen ist es, einen breiten Konsens im Stadtrat zu suchen, was in der Vergangenheit nicht immer einfach war, da er oft mit seinem Vorgänger von der CSU konfrontiert wird. Ein erster großer Schritt seiner Amtszeit wird die (Neu-)Entwicklung der Rother Innenstadt sein, wobei die Wiederbelebung des Marktplatzes ganz oben auf der Agenda steht.
Ein weiterer Punkt, den Buckreus und die SPD-Fraktion betonen, ist die Wichtigkeit von Wirtschaft, Mobilität, Inklusion und Kultur. Diese Themen sind nicht nur für die Entwicklung der Stadt entscheidend, sondern auch für das soziale Miteinander in der Gemeinschaft. Die Auf Draht gGmbH der AWO, die als Sitzungsort der Fraktion diente, wird als Beispiel für erfolgreiche Eingliederungsarbeit angeführt. Der Rother Inklusionsnetzwerk e.V. erhielt 2020 den Inklusionspreis des Bezirks, basierend auf einem SPD-Antrag, was die Bemühungen der Fraktion unterstreicht (Quelle).
Die Wiederwahl von Andreas Buckreus ist nicht nur ein Zeichen des Vertrauens der Bürgerinnen, sondern auch ein Auftrag, die Herausforderungen der Zukunft anzugehen. In einer Zeit, in der viele Städte vor ähnlichen Fragen stehen, wird Roth möglicherweise als positives Beispiel für eine gelungene Stadtentwicklung und Bürgerbeteiligung hervorgehoben werden. Es bleibt abzuwarten, wie sich die politischen Vorhaben unter seiner Leitung entwickeln werden und welche neuen Impulse für die Stadt gesetzt werden können.



