Igor Jeftic, der als Kommissar Sven Hansen in der beliebten ZDF-Serie „Rosenheim-Cops“ auftritt, hat kürzlich in einem Interview seine ambivalenten Gefühle zur Schauspielerei kundgetan. Der 54-jährige gebürtige Serbe, der seit 2009 Teil des Casts ist, bereut, diesen Karriereweg eingeschlagen zu haben. „Ich hinterfrage oft den Sinn der Schauspielerei,“ äußert er und merkt an, dass Filme und Serien dazu anregen sollten, das eigene Handeln zu reflektieren, was seiner Meinung nach viel zu selten geschieht. Jeftic glaubt, dass es wichtigere Berufe gibt, die mehr Einfluss auf die Welt haben, als der seine. Dennoch bleibt er der Serie treu, die bald in ihre 26. Staffel geht, und schätzt die Arbeit am Set der „Rosenheim-Cops“ sehr. Abendzeitung berichtet, dass …

Eine weitere Herausforderung, mit der Jeftic konfrontiert wird, sind die frühen Drehzeiten, die oft schon vor Sonnenaufgang beginnen. Diese lästige Gewohnheit scheint jedoch Teil des Jobs zu sein. Zudem könnte man meinen, dass Hauptrollen immer nur Vorteile bringen, doch auch für Jeftic gibt es Schattenseiten. Die häufigen Überschneidungen bei den Dreharbeiten schränken ihn oft in seinen Möglichkeiten ein, andere Projekte wahrzunehmen. Umso mehr ist er sich seiner Rolle bewusst, die sehr viel Aufmerksamkeit mit sich bringt.

Ein Blick auf Zuschauerkommentare

Prominente Zuschaueräußerungen scheinen Jeftic ebenfalls zu beschäftigen. So gab es kürzlich einige Kontroversen bezüglich einer Aussage von Heiner Lauterbach, der zu Protokoll gab, die „Rosenheim-Cops“ zum Einschlafen zu schauen. Diese Bemerkung empfand Jeftic als „beschissen zu hören“ und als „von oben herab“. Gleichzeitig zeigt er sich versöhnlich und freut sich, dass Lauterbach und seine Frau Viktoria überhaupt Interesse an der Serie haben. „Für mehr Spannung bitte die Folgen von der Mitte an schauen“, rät Jeftic launig, denn er glaubt, die Serie lege ihren Fokus mehr auf die Charaktere und deren Entwicklungen, weniger auf Action. T-online berichtet, dass …

Fernab der glamourösen Welt der Schauspielerei hat der manchmal kritische Blick von Jeftic auf seine Arbeit durchaus seine Berechtigung. Er bedauert, keinen Beruf gewählt zu haben, der mehr Einfluss auf die Welt hat. Trotz seiner Zweifel bleibt er jedoch seiner Rolle treu und zeigt sich dankbar für die Möglichkeit, in einer Serie mitzuwirken, die für viele Zuschauer eine unterhaltsame Auszeit bietet. Das Balanceakt zwischen künstlerischem Anspruch und der Unterhaltung in der Form von „Rosenheim-Cops“ ist für jeden Schauspieler eine Herausforderung. Es bleibt spannend, wie es mit Jeftic und der Serie weitergeht, die bald in die 26. Staffel startet.

In der Welt des Theaters und Films gibt es immer wieder Stimmen, die über die Herausforderungen im Schauspielern und die Wechselwirkungen zwischen Kunst und Gesellschaft nachdenken. Während Jeftic sich mit seinen eigenen Ansichten auseinandersetzt, zeigen andere Schauspieler ihrer Generation, dass es auch ein ständiger Lernprozess ist, eine eigene Position zu finden und authentisch zu bleiben. Süddeutsche beleuchtet, dass …