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Am 24. Februar 2026 wurde in Rosenheim der Gründerpreis verliehen, der die innovativsten Produkte aus Stadt und Landkreis auszeichnet. Diese Veranstaltung, die nunmehr zur Tradition geworden ist, bringt kreative Köpfe zusammen und bietet eine Plattform für frische Geschäftsideen. Landrat Otto Lederer hob in seiner Ansprache die florierende Gründerszene der Region hervor und betonte die wichtige Unterstützung durch das digitale Gründerzentrum Stellwerk18. Oberbürgermeister Andreas März ergänzte, dass die hervorragende Infrastruktur und Vernetzung in der Region entscheidend für den Erfolg junger Unternehmen sei.

Insgesamt 50 Teams hatten sich um den Preis beworben, von denen 20 an einem intensiven Bewertungsverfahren sowie einer Workshop-Reihe teilnahmen. Die Jury, die aus Experten der Wirtschaft, Wissenschaft und Finanzwelt bestand, bewertete die herausragenden unternehmerischen Leistungen und kreativen Gründungsideen. Die Gewinner wurden am 24. Februar 2026 im Hochhaus der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling ausgezeichnet.

Die Preisträger

Der erste Platz ging an Dustin Maurer mit „MedOS“, einem digitalen Co-Piloten für die Pflegesteuerung, der es ermöglicht, Daten in konkrete Handlungsempfehlungen für Kliniken umzusetzen. Sophia Clemente erreichte den zweiten Platz mit ihrem Produkt „CARE FOR TASTE“, einem Schutzgel, das Zähne beim Weingenuss vor Säure und Verfärbungen schützt. Den dritten Platz belegte Johannes Schubert mit „Sankt Sprizz“, einem Bio-Aperitif in drei Alkoholstufen (5%, 1%, 0%), der gemeinsames Anstoßen für alle ermöglicht.

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Die Bewerbungsfrist für den Gründerpreis war bis zum 30. September 2025 angesetzt. Gesucht wurden kreative, nachhaltige und realisierbare Geschäftsideen von Gründerinnen, Gründern und jungen Unternehmen. Der Wettbewerb ist eine Initiative von Stadt und Landkreis Rosenheim, unterstützt von Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft sowie Sponsoren. Ziel des Wettbewerbs ist es, die Sichtbarkeit junger Gründerpersönlichkeiten zu fördern und sie durch Workshops und Coachings zu unterstützen.

Workshops und Coaching

Der offizielle Wettbewerbsstart fand am 13. Oktober 2025 im Gründerzentrum Stellwerk18 statt. Die teilnehmenden Teams konnten an Workshops zu Themen wie Businessplan-Erstellung, Finanzierung, Marketing und rechtlichen Grundlagen teilnehmen. Professionelle Coaches begleiteten den gesamten Prozess und bereiteten die Gründer auf die Präsentation ihrer Geschäftskonzepte am 6. Februar 2026 vor der Jury vor.

Der Gründerpreis-Pokal 2026 wurde erstmals von einem früheren Preisträger gestaltet, was die Verknüpfung von Tradition und Innovation unterstreicht. Anmeldungen für den Wettbewerb konnten über die Webseite www.gruenderpreis-rosenheim.de erfolgen, wo auch Kontaktinformationen für die Wirtschaftsförderung der Stadt und des Landratsamts Rosenheim bereitgestellt wurden.

Wettbewerbskontext

Gründerpreise wie der in Rosenheim bieten nicht nur die Möglichkeit, Preisgelder zu gewinnen, sondern auch wertvolle Unterstützung in Form von Coaching, Medienpräsenz und Netzwerkkontakten. In Deutschland gibt es zahlreiche Startup-Wettbewerbe, die Gründerinnen und Gründern helfen, ihre Ideen in die Tat umzusetzen. Beispielsweise der Startup-Impuls Hannover, der als einer der höchstdotierten Regionalwettbewerbe gilt, oder der KfW Award Gründen, der innovative Startups auf nationaler Ebene auszeichnet. Solche Wettbewerbe sind nicht nur eine Chance für Preisgelder, sondern auch ein Sprungbrett in die Gründerwelt.

Die Vielzahl an Wettbewerben für verschiedene Gründungsphasen und Branchen verdeutlicht, wie wichtig es ist, nicht nur auf finanzielle Unterstützung zu setzen, sondern auch auf die begleitenden Ressourcen, die für den unternehmerischen Erfolg entscheidend sind. Die Initiativen in Rosenheim sind ein leuchtendes Beispiel dafür, wie durch Zusammenarbeit und Unterstützung eine nachhaltige Gründerszene gefördert werden kann.