Am Samstag, den 25. April 2026, findet in der Trinkkur- und Wandelhalle in Bad Königshofen der zweite Fachtag des Projekts „Schaff | Räume | Rhön-Grabfeld“ statt. Unter dem Motto „Wir schaffen was!“ sind Vereine, Initiativen, Kulturschaffende, Vertreter aus Politik und Verwaltung sowie interessierte Bürger herzlich eingeladen, ab 11:30 Uhr an diesem inspirierenden Event teilzunehmen. Ziel des Fachtags ist es, die Sichtbarkeit bestehender Kulturangebote zu erhöhen und neue, niedrigschwellige Formate zu entwickeln, die das kulturelle Leben im ländlichen Raum bereichern.
Ein zentrales Element der Veranstaltung ist ein flexibles Baukastensystem, das Akteure im ländlichen Raum unterstützen möchte. Mit einem abwechslungsreichen Programm aus inspirierenden Kurzvorträgen und kreativen, dialogorientierten Workshops wird den Teilnehmenden die Möglichkeit geboten, sich aktiv einzubringen und neue Ideen zu entwickeln. Ein besonderer Höhepunkt des Tages wird die Bekanntgabe des nächsten Kulturpartners des Projekts sein, was die Vorfreude auf die kommende Zusammenarbeit erhöht.
Kultur als Fundament für Demokratie
Die Veranstaltung ist Teil des bundesweiten Förderprogramms „Aller.Land – zusammen gestalten. Strukturen stärken“, das 2023 ins Leben gerufen wurde. Mit einer Förderung von rund 1,5 Millionen Euro über fünf Jahre, ergänzt durch Mittel des Freistaats Bayern, zielt das Programm darauf ab, Kultur, Beteiligung und Demokratie in strukturschwachen ländlichen Regionen zu stärken. Insbesondere engagierte Menschen vor Ort, die ihre Lebenswelt mit kreativen Ideen gestalten möchten, stehen im Fokus.
Die Teilnahme an diesem spannenden Fachtag ist kostenlos, und auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Interessierte sollten sich jedoch bis zum 19. April 2026 anmelden, entweder per E-Mail an schaff-raeume@rhoen-grabfeld.de oder online über das Veranstaltungsportal der Kulturagentur Rhön-Grabfeld. Wer mehr über das Programm erfahren möchte, findet weitere Informationen unter www.allerland-programm.de.
Ein Blick in die Zukunft
Das „Aller.Land“-Programm hat bereits 2024 erste Früchte getragen, als 97 Regionen in Deutschland eine Förderung von 40.000 Euro für die Entwicklungsphase erhielten. Diese Unterstützung ermöglicht es den Regionen, tragfähige Konzepte für innovative, partizipative und gemeinschaftsstiftende Vorhaben zu entwickeln. Im ersten Halbjahr 2025 wurden dann 30 Regionen in einem unabhängigen Juryverfahren ausgewählt, um ihre Konzepte bis Mitte 2030 zu erproben und umzusetzen.
Mit der Förderung und Unterstützung durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat und die Bundeszentrale für politische Bildung wird eine wertvolle Plattform geschaffen, die es den Menschen vor Ort ermöglicht, ihre kulturellen Ideen zu verwirklichen und das Miteinander in den ländlichen Regionen zu stärken. Dieses Engagement ist nicht nur wichtig für die kulturelle Landschaft, sondern auch für die Stärkung der Demokratie.