Am 2. Dezember 2025 fand im Energie-Bildungs-Zentrum um:welt in Regensburg die feierliche Verleihung des inzwischen achten „Regensburger Klimapreises“ statt. In einer Zeit, in der Klimaschutz dringlicher denn je ist, werden hiermit engagierte Bürgerinnen und Bürger aus der Stadt und dem Landkreis Regensburg für ihre innovativen Projekte und Initiativen ausgezeichnet. Insgesamt 15 Preisträger, davon 8 aus dem Landkreis, konnten sich über Anerkennung in zwei Kategorien freuen: klimafreundliche Gebäude sowie klimafreundliches Verhalten und Engagement.
Die Landrätin Tanja Schweiger hob in ihrer Rede die Verantwortung jedes Einzelnen im Kampf gegen den Klimawandel hervor. „Es liegt an uns, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen“, so Schweiger. Bürgermeister Ludwig Artinger erinnerte daran, dass Klimaschutz und Lebensqualität eng miteinander verknüpft sind. Moderiert wurde die Veranstaltung von Ludwig Friedl von der Energieagentur Regensburg, der mit Unterstützung von Johannes Zange die Laudationes hielt. Musikalisch umrahmt wurde das Event von Tobias Lehner, dem Kreisvolksmusikpfleger.
Preisträger und Auszeichnungen
Die Preisträger des Regensburger Klimapreises 2025 zeichnen sich durch ihre kreativen Ansätze aus. In der Kategorie „Klimafreundliche Gebäude“ wurden folgende Gewinner geehrt:
- Simon Würzinger
- Nadine Niebauer
- Lisa und Jonas Schmid
- Christopher-Jannis Noack
- Hannelore und Wolfgang Gommel
In der zweiten Kategorie „Klimafreundliches Verhalten und Engagement“ wurden die folgenden Preisträger ausgezeichnet:
- Thomas Bendl
- Caroline Neumeier
- Julia Achatz (für die „Tinyhouse-Siedlung Lappersdorf“)
- Fabian Kellermeier (für „Tu was Sinzing“)
- Wolfgang Wegmann
- Friederike Fischer
- Carmen und Benedikt Jochem
- Quirin Kempter
- Tobias Frost (für „Regensburg repariert“)
- Wolfgang Müller (für „Nachbarschaftsprojekt PV“)
Der Klimaschutz in der heutigen Zeit
Klimaschutz ist längst kein Fremdwort mehr. Er umfasst Maßnahmen zur Minderung der durch den Menschen verursachten globalen Erwärmung und deren Folgen. Kohlenstoffdioxid ist der Haupttreiber dieser Erderwärmung und bleibt lange in der Atmosphäre. Daher ist es unerlässlich, dass die Entscheidungen, die wir heute treffen, langfristige positive Auswirkungen auf unser Klima haben. Ziel ist es, bis zur Mitte des 21. Jahrhunderts vollständig auf erneuerbare Energien umzusteigen und die Treibhausgasemissionen drastisch zu reduzieren, um die kritische Zwei-Grad-Schwelle nicht zu überschreiten. Das ist auch ein Thema, das immer wieder von den Organisatoren und Unterstützern des Klimapreises angesprochen wird. [Wikipedia] informiert, dass Verzögerungen im Klimaschutz in Zukunft schnelleres Handeln erfordern.
Die Bedeutung solcher Preise und Auszeichnungen kann nicht genug betont werden: Sie motivieren nicht nur die Preisträger, sondern auch andere, sich aktiv am Klimaschutz zu beteiligen. Ob durch innovative Bauprojekte oder durch gemeinschaftliche Initiativen für ein nachhaltigeres Zusammenleben – jeder Beitrag zählt. Die Redner der Veranstaltung und die applaudierenden Bürgermeister, darunter Christian Kiendl aus Schierling, Josef Schindler aus Regenstauf und Rainer Sinn aus Obertraubling, waren sich einig, dass es mehr solcher Initiativen braucht.
Der Klimaschutz bleibt ein zentrales Thema, das auch in der Öffentlichkeit stark diskutiert wird. Und während die Verleihung des Regensburger Klimapreises zeigt, dass vor Ort viel Positives geschieht, ist es wichtig, diesen Spirit weiterzutragen. Denn schließlich gilt es, gemeinsam für eine grünere Zukunft zu kämpfen – und jede Initiative kann ein Schritt in die richtige Richtung sein.