Heute ist der 12.03.2026 und in Regensburg beginnt ein besonders faszinierendes Ereignis: Das internationale Lichtkunstfestival Re-Light. Vom 12. bis zum 22. März 2026 verwandelt sich die historische Stadt in ein strahlendes Kunstwerk mit 14 Standorten, an denen Lichtprojektionen, Lichtinstallationen und immersive Licht- und Videoshows zu sehen sind. Täglich von 18.30 bis 22.30 Uhr können Besucher die kreativen Werke von nationalen und internationalen Lichtkünstlerinnen und Lichtkünstlern bewundern.

Das Festival bietet 15 Lichtkunstwerke, die an Hausfassaden, Grünflächen, Innenhöfen, Kirchen, musealen Räumen und belebten Plätzen installiert sind. Ein besonderes Highlight sind die Live-Auftritte der Regensburger Domspatzen, die am Dienstag, 17. März 2026, und Donnerstag, 19. März 2026, jeweils von 19 bis 20 Uhr auftreten werden. Für die interessierten Zuschauer findet am Samstag, 14. März 2026, von 20 bis 21 Uhr eine öffentliche Probe des Chores im Innenhof des Thon-Dittmer-Palais statt. Der Eintritt zu den meisten Veranstaltungen ist kostenfrei, lediglich für die Licht-Shows in der Minoritenkirche und dem Velodrom benötigen die Besucher ein Kombiticket.

Ein Festival mit nachhaltigem Fokus

Das Lichtkunstfestival Re-Light setzt nicht nur auf beeindruckende visuelle Erlebnisse, sondern auch auf Nachhaltigkeit. Als Mitglied der International Light Festivals Organisation (ILO) verpflichtet sich das Festival zur Bekämpfung der Klimakrise. Im Rahmen dieser Verpflichtung werden energieeffiziente und nachhaltige Methoden sowie Materialien verwendet. Dazu gehört die Verwendung von 100 Prozent Ökostrom von der REWAG und der Einsatz modernster Technik, wie stromsparenden LEDs und Videomappings.

Die Organisatoren haben das ILO Sustainability Manifesto unterzeichnet, was bedeutet, dass umweltfreundliche Lichtquellen ein zentrales Bewertungskriterium bei der Auswahl der Kunstwerke sind. Zudem wird der Stromverbrauch jeder Installation optimiert. Um Energie zu sparen, sind die Öffnungszeiten und die Leuchtdauer der Lichtkunstwerke strategisch geplant, und nicht sicherheitsrelevante öffentliche Beleuchtung wird rund um die Lichtkunstwerke abgeschaltet. Diese Maßnahmen sorgen dafür, dass die Energie-Verbrauchskurve während des Festivals nicht ansteigt.

Barrierefreier Zugang und soziale Aspekte

Ein weiterer wichtiger Aspekt des Festivals ist die soziale Nachhaltigkeit. Durch den überwiegend kostenlosen Zugang zu Kunst und Kultur im öffentlichen Raum wird ein niederschwelliger Zugang ermöglicht. Die Spielorte sind barrierefrei gestaltet, was sicherstellt, dass alle Besucher die Kunstwerke genießen können. Unterstützt wird das Festival von Umweltbaubegleiter Georg Zimmermann und Nachhaltigkeitsmanager Johann Basko, die darauf achten, dass auch bei Werbemitteln und Druckwerken Nachhaltigkeitsaspekte berücksichtigt werden.

Die Organisatoren setzen zudem auf die Wiederverwendung von Materialien aus der Festivalausgabe 2024 und fördern die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Das Festival ist somit nicht nur eine Augenweide, sondern auch ein Beispiel für gelungenes, nachhaltiges Event-Management.

Insgesamt zeigt das Festival Re-Light in Regensburg, wie Kunst und Umweltbewusstsein miteinander verbunden werden können. Besucher dürfen sich auf ein unvergessliches Erlebnis freuen, das die Stadt in neuem Licht erstrahlen lässt.