In der Regensburger Maximilianstraße tut sich etwas: 14 neue Leuchtstelen sorgen für mehr Sicherheit und eine ansprechendere Aufenthaltsqualität. Diese Erneuerung wurde notwendig, da die bestehenden Leuchtstelen, die seit über 20 Jahren zwischen Ernst-Reuter-Platz und Drei-Kronen-Gasse stehen, in die Jahre gekommen waren. Die Stadt hat die Firma Lehner beauftragt, moderne LED-Technik und neue Säulengläser zu installieren, während die Fundamente und tragenden Innenkonstruktionen erhalten bleiben. Dies ermöglicht Einsparungen bei Kosten, Zeit und Energie durch die Erhaltung der alten Strukturen. Die neuen Materialien sind nicht nur robust, sondern auch widerstandsfähig gegen Fahrzeuganprall.

Trotz der frostigen Witterung wurden die restlichen zehn Leuchtstelen vor den Faschingsferien montiert, nachdem vier bereits vor Weihnachten in Betrieb genommen wurden. Die Gesamtkosten für die Materiallieferung belaufen sich auf rund 93.000 Euro, und die abschließende Abdichtung zum Boden wird erfolgen, sobald die Temperaturen über null Grad liegen. Die neuen Lichtquellen, die von der Firma Lehner Leuchten GmbH stammen, sind eine Sonderanfertigung und tragen mit ihrem hinterleuchteten Glaskörper und dem Leuchtkopf zur Sicherheit und zum ansprechenden Entree in die Altstadt bei. Es ist jedoch zu bedenken, dass die neuen Leuchtstelen auch Vandalismus ausgesetzt sind, wie Aufkleber und Schmierereien zeigen.

Förderung durch Bundes- und Landesmittel

Das Projekt zur Erneuerung der Straßenbeleuchtung wird nicht nur von der Stadt Regensburg getragen, sondern erhält auch Unterstützung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative. Diese Initiative fördert Projekte zur Senkung der Treibhausgasemissionen seit 2008 und hilft dabei, den Stromverbrauch und die CO2-Emissionen zu reduzieren. Das Bundesministerium hat das Projekt aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages genehmigt und die Zukunft–Umwelt–Gesellschaft (ZUG) als Projektträger eingesetzt. Die Laufzeit des Projekts erstreckt sich vom 01.08.2023 bis zum 31.07.2025.

Zusätzlich wird das Vorhaben auch durch das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz gefördert, während die Stadt Augsburg einen Eigenanteil am Projekt trägt. In der Maximilianstraße sind zudem 43 Dachscheinwerfer montiert, die mit Natriumdampf-Hochdrucklampen ausgestattet sind. Der Austausch dieser Leuchten durch moderne LED-Scheinwerfer führte zu einer Reduzierung des Stromverbrauchs und der CO2-Emissionen um etwa 50 %. Das bedeutet eine Einsparung von 42.860,40 kWh pro Jahr und eine Reduktion von 16,29 tCO2 jährlich.

Die Vorteile der LED-Technologie

Der Umstieg auf LED-Straßenbeleuchtung bringt zahlreiche Vorteile mit sich. LEDs verbrauchen im Durchschnitt bis zu 80 % weniger Energie als herkömmliche Lampen und haben eine Lebensdauer von bis zu 50.000 Stunden oder länger. Dies führt nicht nur zu Kosteneinsparungen, sondern auch zu weniger Wartungsaufwand, da LEDs seltener ausgetauscht werden müssen. Zudem sind sie umweltfreundlicher, da sie keine giftigen Substanzen wie Quecksilber enthalten und die Lichtverschmutzung reduzieren, indem sie Licht gezielt lenken.

Diese Verbesserungen tragen nicht nur zur Energieeinsparung und zur Schonung der Umwelt bei, sondern erhöhen auch die Sicherheit in urbanen Räumen. Eine gute Beleuchtung verringert dunkle Ecken und verbessert die Sichtbarkeit, was sich positiv auf die Lebensqualität der Anwohner auswirkt. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Modernisierung der Straßenbeleuchtung in der Maximilianstraße ein Schritt in die richtige Richtung ist, um sowohl Sicherheit als auch Nachhaltigkeit in Regensburg zu fördern.

Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie in den Quellen: TV Aktuell, Stadt Augsburg und Gemeinsam Wohnen und Leben.