Lucas Ansah-Peprah verfehlt Rekord und begeistert bei Sprint-Gala!
Regensburg erlebte am 14.06.2025 spannende Sprint-Highlights bei der Sparkassen-Gala, wo zahlreiche Athleten WM-Normen erreichten.

Lucas Ansah-Peprah verfehlt Rekord und begeistert bei Sprint-Gala!
Am 14. Juni 2025 fand der erste Tag der Sparkassen-Gala in Regensburg statt, ein Highlight im Leichtathletik-Kalender, das sprichwörtlich für Tempo sorgt. Die Zuschauer erlebten ein packendes Spektakel, bei dem sich die Athleten auf der 100-Meter-Strecke ordentlich ins Zeug legten. Leichtathletik.de berichtet, dass Lucas Ansah-Peprah vom Hamburger SV mit einer Zeit von 10,00 Sekunden das Rennen gewann und damit ganz knapp den deutschen Rekord um nur eine Hundertstelsekunde verpasste. Sein eindrucksvolles Rennen bedeutete zudem, dass er die WM-Norm für die bevorstehenden Spiele in Tokio erfüllte.
Der Tag hielt weitere spannende Überraschungen bereit. Heiko Gussmann vom Sprintteam Wetzlar trickste die Zeitmessung aus und verbesserte seine Bestzeit auf 10,15 Sekunden. Yannick Wolf von den Cologne Athletics konnte nach starken Vorlauf-Zeiten von 10,05 und 10,13 Sekunden das Finale mit ebenfalls 10,15 Sekunden gewinnen. Diese Leistung katapultierte ihn auf den fünften Platz der ewigen deutschen Bestenliste im 100-Meter-Sprint.
Frauenpower auf der Sprintstrecke
Doch nicht nur die Männer lieferten tolle Zeiten ab. Im Frauen-Finale konnten gleich vier Athletinnen unter der 13-Sekunden-Marke bleiben. Leichtathletik.de listet die beeindruckenden Leistungen:
- Ricarda Lobe (MTG Mannheim) – 12,91 Sekunden
- Hawa Jalloh (Wiesbadener LV) – 12,92 Sekunden
- Franziska Schuster (TSV Bayer 04 Leverkusen) – 12,94 Sekunden
- Amira Never (LAC Erdgas Chemnitz) – 12,97 Sekunden
Alle vier Damen erfüllten die WM-Norm für Tokio, was das Publikum in der ausverkauften Arena jubeln ließ. Es war das erste Mal seit 2012, dass ein DLV-Quartett unter 13 Sekunden ins Ziel kam. Besonders beeindruckend ist die Steigerung von Amira Never, die sich um 64 Hundertstelsekunden innerhalb eines Jahres verbesserte.
Junioren zeigen ihr Können
Der Tag hatte auch für die U20-Sportler einiges zu bieten. Jakob Kemminer vom LAC Quelle Fürth sicherte sich den Sieg im U20-Finale über 100 Meter mit einer Zeit von 10,34 Sekunden. Bei den Frauen beeindruckte die schnellste U20-Sprinterin des Jahrtausends, Philina Schwartz vom SC Berlin, die das Ziel in 11,24 Sekunden überquerte.
In der Bahnwettbewerbe gab es auch spannende 400-Meter-Rennen. Jean Paul Bredau (VfL Wolfsburg) schnappte sich in 45,16 Sekunden den Sieg und erfüllte zudem die Norm für die Weltmeisterschaften. Eine weitere erfreuliche Nachricht kam von Eileen Demes (TV 1861 Neu-Isenburg), die in 55,58 Sekunden den zweiten Platz belegte.
Die Saison verspricht spannend zu bleiben, und besonders die Athleten, die an diesem Tag gezeigt haben, dass sie sich in Topform befinden, könnten bei den kommenden Meisterschaften für Furore sorgen. Man darf auf die nächsten Wettkämpfe gespannt sein!