Die positive Bilanz der LEADER-Förderperiode 2023-2027 zeigt, dass im Landkreis Pfaffenhofen richtig was vorangeht. Wie die LAG-Managerin Tina Schuler auf der letzten Sitzung des Lenkungskreises erläuterte, sind bereits 16 Projekte und 12 Bürgerengagement-Maßnahmen erfolgreich beschlossen worden. Von diesen Maßnahmen sind sogar alle 12 bereits abgeschlossen. Insgesamt wurden in der letzten Förderperiode von 2014 bis 2020/22 satte 28 Projekte umgesetzt, was zu einem geförderten Betrag von über 1,7 Millionen Euro führte. Daher kann man mit Freude feststellen, dass die regionale Entwicklung in vollem Gange ist, wie landkreis-pfaffenhofen.de berichtet.
Was ist also neu in der LAG? Auch die aktuelle Sitzung hatte einige Highlights zu bieten. So wurden gleich zwei neue Projekte in Angriff genommen. Das erste ist die „Disc-Golf-Anlage am Heideweiher“, die mit 11.469,35 Euro gefördert wird. Hier können die Besucherinnen und Besucher mit einem Frisbee lernen, wie man mit möglichst wenigen Würfen den Korb trifft – und das ist für alle Altersklassen gedacht und kostenfrei nutzbar. Das zweite Projekt, der „Multifunktionale Verkehrsübungsplatz“, erhält eine Förderung in Höhe von 31.166,41 Euro. Geplant sind hier nicht nur neue Einrichtungen für die Verkehrserziehung, sondern auch Basketball- und Skateelemente, die barrierefrei zugänglich sind.
Beitragsreduzierung für die Gemeinden
Nicht nur die neuen Projekte machen Freude, auch die finanzielle Entlastung für Landkreis und Kommunen steht auf der Agenda: Für das Jahr 2026 wurde eine Beitragsreduzierung von 50 % beschlossen. Damit zahlt der Landkreis künftig nur noch 25 Cent pro Einwohner anstatt 50 Cent, die Kommunen 20 Cent statt 40 Cent. Diese Maßnahme wurde einstimmig entschieden und sorgt für ein gutes Gefühl bei den Entscheidungsträgern.
Bündnis für Familie und Bildungsregion
Ein weiterer spannender Punkt war die Vorstellung von Stefanie Müller, die das Bündnis für Familie ins Rampenlicht rückte. Seit 2012 setzt sich dieses für die Verbesserung der Familienfreundlichkeit im Landkreis ein. Es gibt vier Arbeitsgruppen, die ihre jeweiligen Schwerpunkte haben: Kinderbetreuung, Beruf und Familie, Inklusion sowie finanzielle Leistungen für Familien. Des Weiteren wurde eine Bildungsregion eingerichtet, die seit 2016 aktiv ist und seit 2019 auch digital arbeitet. Diese hat sich einige wichtige Aufgaben vorgenommen, darunter die Vernetzung der Bildungsakteure und die Durchführung von Projekten wie „Sicher im Netz“ und die Förderung der MINT-Bildung.
Wie die Entwicklungen in der Region weitergehen werden, bleibt spannend. Die LAG Altmühl-Donau, die im Rahmen der LEADER-Förderung aktiv ist, hat für 2023 bis 2027 ein umfangreiches Paket geschnürt, das unbürokratische Unterstützung für Bürgerengagement bieten soll. Mit einem Kleinprojektefonds, der von 40.000 Euro auf 50.000 Euro erhöht wurde, soll lokalen Initiativen unter die Arme gegriffen werden. 90 % dieser Mittel stammen vom Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus, und die ersten Zuwendungsbescheide werden im September 2024 erwartet. Damit wird die Tür für zahlreiche Einzelmaßnahmen geöffnet, die von den Bürgerinnen und Bürgern eingebracht werden können lag-altmuehl-donau.de.
Abschließend lässt sich sagen, dass die LEADER-Programme nicht nur wichtige finanzielle Mittel für die Region bereitstellen, sondern auch das lokale Miteinander und die Teilnahme der Bürgerinnen und Bürger fördern. Es bleibt zu hoffen, dass diese positiven Tendenzen auch weiterhin bestehen bleiben, um die Lebensqualität im ländlichen Raum nachhaltig zu verbessern europa-foerdert-kultur.eu.