Das Engagement für die Sicherheit und die Gemeinschaft zeigt sich in Pfaffenhofen eindrucksvoll: Am 21. November 2025 schloss eine Gruppe neuer Truppführerinnen und Truppführer ihre Ausbildung ab. Diese Ausbildung fand in Kooperation zwischen den Feuerwehren aus Pfaffenhofen, Uttenhofen, Tegernbach und Ehrenberg statt. Neben der Praxisorientierung war die Ausbildung auf die Modulare Truppausbildung ausgerichtet, welche sowohl ein Basismodul als auch ein Aufbaumodul umfasst. pafunddu.de berichtet von einem praxisorientierten Übungsprogramm, das den Teilnehmern wichtige Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelte.

Die frischgebackenen Truppführer sind nun bereit, einen Feuerwehrtrupp eigenverantwortlich zu führen. Doch was heißt das genau? Ein Trupp besteht aus zwei Einsatzkräften und stellt die kleinste taktische Einheit in der Feuerwehr dar. Bei der Prüfung mussten die Teilnehmer verschiedene Prüfungsinhalte meistern, darunter Erste-Hilfe-Maßnahmen, das Kuppeln von Saugschläuchen, das Retten einer bewusstlosen Person aus einem Schacht und einen Löschangriff während der Personenrettung. Diese praxisnahen Übungen sind entscheidend für die Sicherheit der Einsätze und den respektvollen Umgang mit den Gerätschaften, betont auch der Kreisfeuerwehrverband Cham, der auf die Bedeutung einer fundierten Ausbildung hinweist. kfv-cham.de

Neue Truppführer:innen im Überblick

  • Feuerwehr Tegernbach: Dominik Haberer, Matthias Herold, Philipp Hipp
  • Feuerwehr Uttenhofen: Jonas Greil, Johannes Niedermeyer, Anna Thalmeier
  • Feuerwehr Pfaffenhofen: Lena Dauer, Nadine Fritschi, Dominik Kaufmann, Maja Lauff, Xaver Schmuttermayr

Bei der Urkundenübergabe dankte Pfaffenhofens Kommandant den Ausbildenden und gratulierte den Absolventen zu ihrem Erfolg. Es ist erwähnenswert, dass die Modularen Truppausbildung in vielen Bundesländern, wie auch in Niedersachsen, reformiert wird, um den Einstieg in die Feuerwehrlaufbahn für Ehrenamtliche zu vereinfachen. nlbk.niedersachsen.de Diese Modernisierung zielt darauf ab, die Anforderungen für die Feuerwehrleute zu reduzieren und gleichzeitig ein hohes Ausbildungsniveau aufrechtzuerhalten.

Ein weiterer Punkt, den der Kreisfeuerwehrverband Cham hervorhebt, sind die Ergänzungsmodule zur Ausbildung. Diese sind besonders nützlich, da sie sicherstellen, dass Feuerwehr-Einsatzkräfte auch die Gerätschaften benachbarter Feuerwehren bedienen können. So können interkommunale Kooperationen gestärkt und die Einsatzbereitschaft erhöht werden. Zusätzlich ist eine Ausbildung an speziellen Gerätschaften, wie der Motorsäge oder hydraulischem Rettungsgerät, unabdingbar, um mögliche Unfallgefahren im Einsatz zu minimieren.

Mit der erfolgreichen Absolvierung ihrer Ausbildung stehen die neuen Truppführer:innen nun bereit, ihrer verantwortungsvollen Aufgabe in der Feuerwehr nachzukommen und für die Sicherheit der Bevölkerung einzutreten. Ein guter Start für die Feuerwehrlaufbahn, der hoffentlich viele weitere motivierte Feuerwehrkräfte inspirieren wird.