Heute ist der 19.02.2026 und wir berichten über spannende Ereignisse und Entwicklungen in Pfaffenhofen an der Ilm. In der Stadt gibt es einige interessante Veranstaltungen und Neuigkeiten, die sowohl die Bürger als auch die Natur betreffen. Ein bedeutendes Ereignis war die Auszeichnung von Hellmuth Inderwies durch den Ball-Club von Uttenhofen (BCU) für seine 25-jährige Mitgliedschaft mit der silbernen Vereins-Nadel. BCU-Chef Stefan Friedl und Norbert Thurner vom Bayerischen Fußballverband gratulierten ihm herzlich zu diesem Jubiläum.
Ein weiteres wichtiges Thema ist die halbseitige Sperrung der Ingolstädter Straße (Hausnummern 98-100) bis Ende des Jahres. Diese Maßnahme steht im Zusammenhang mit dem Neubau eines Büro- und Produktionsgebäudes. Für die Anwohner und Verkehrsteilnehmer gibt es Umleitungsregelungen, und auch Änderungen im Stadtbus-Verkehr bleiben bestehen.
Veranstaltungen in Pfaffenhofen
Am heutigen Abend zeigt die Volkshochschule Pfaffenhofen im „Cineplex“-Kino den Film „Das tiefste Blau“ um 19:30 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, und nach der Vorführung wird es eine Gesprächsrunde geben, die von Peter Dorn moderiert wird. Darüber hinaus findet am 20. Februar von 18-20 Uhr eine Informationsveranstaltung zum Hochwasserschutz in der Grund- und Mittelschule Reichertshofen statt. Diese Veranstaltung zielt darauf ab, über Hochwasserschutz, Starkregen-Management und Trockenheits-Risiken auszutauschen.
Für naturinteressierte Familien bietet das Landratsamt Neuburg-Schrobenhausen am 22. Februar eine „Erlebnis-Tour mit Biber Franzl“ von 13-15 Uhr an. Treffpunkt ist am Schloss Grünau, und die Teilnahme kostet für Erwachsene 10 Euro, während Kinder bis 12 Jahre kostenlos sind. Eine Anmeldung bis Freitag ist erforderlich, und festes Schuhwerk sowie wetterangepasste Kleidung sind empfehlenswert.
Die Rolle der Biber im Hochwasserschutz
Ein besonders faszinierendes Thema, das im Rahmen der Veranstaltung aufgegriffen werden könnte, ist die Rolle von Bibern im Hochwasserschutz. Biber sind wahrhafte Landschaftsarchitekten, die Dämme aus natürlichen Materialien wie Bäumen, Ästen und Blättern bauen. Diese Dämme verlangsamen den Wasserfluss und erhöhen den Wasserspiegel, was nicht nur zur Schaffung von Lebensräumen führt, sondern auch als natürliche Maßnahme zur Minderung des Hochwasserrisikos dient. Durch ihre Dammbauaktivitäten entstehen Biberteiche, die Stillgewässer in Fließgewässern schaffen und somit vielfältige Lebensräume für Pflanzen und Tiere bieten.
Die Schaffung von Lichtungen im Wald durch das Fällen von Bäumen ermöglicht es, dass mehr Licht den Boden erreicht, was wiederum das Wachstum von Blütenpflanzen wie Gräsern und Kräutern fördert. Diese Pflanzen sind eine wichtige Nahrungsquelle für die Biber, besonders im Sommer. Die komplexen Lebensräume, die Biber durch ihre Aktivitäten schaffen, bieten nicht nur Unterkünfte für Vögel, sondern auch Schutz für Fische und andere Wassertiere. Somit tragen sie nicht nur zur Biodiversität bei, sondern verbessern auch die Wasserqualität, indem sie Sedimente und Schadstoffe filtern.
In der Gesamtbetrachtung wird deutlich, dass die traditionellen Hochwasserschutzmaßnahmen oft kostspielig und umweltschädlich sind. Biber hingegen bieten eine nachhaltige Lösung, die sowohl ökologisch vorteilhaft ist als auch Gemeinden flussabwärts vor Überschwemmungen schützt. Effektives Bibermanagement erfordert jedoch sorgfältige Planung und die Zusammenarbeit zwischen Experten, politischen Entscheidungsträgern und lokalen Gemeinschaften. Letztlich sind Biber nicht nur als „Ökosystem-Ingenieure“ zu betrachten, sondern auch als Schlüsselakteure im Kampf gegen die Herausforderungen des Klimawandels.
Für weitere Informationen zu den verschiedenen Veranstaltungen und Naturprojekten in der Region, werfen Sie einen Blick auf den Artikel auf Pfaffenhofen Today. Auch die ökologischen Aspekte der Biber finden Sie ausführlich beschrieben auf der Webseite des BUND NRW sowie über die Möglichkeiten, wie Biber zur Minderung des Hochwasserrisikos beitragen können auf Constructive Voices.