Am Sonntag lieferte sich der EC Pfaffenhofen im Eishockey-Match gegen den EHC Waldkraiburg ein packendes Duell, welches am Ende mit einem 3:6 für die Waldkraiburger endete. Die Pfaffenhofener, die bis zur 52. Minute mit 3:2 in Führung lagen, mussten in der Schlussphase des Spiels einen herben Rückschlag hinnehmen und aus der Hand geben, was einen bitteren Zeitraum für die Kicker darstellt. Donaukurier berichtet, dass dies das erste verlorene Spiel nach einer Siegesserie von drei Erfolgen war.
Bereits zu Beginn des Spiels brachte Martin Kokes den EHC Waldkraiburg in der 6. Minute in Front. [](/) Pfaffenhofen hatte im ersten Drittel nur wenige Chancen und fiel nach einem Powerplay-Tor durch Kokes bereits früh ins Hintertreffen. Im zweiten Abschnitt zeigte sich jedoch ein anderer Pfaffenhofener Auftritt: Nach einem Ausgleich durch Alex Eckl in der 24. Minute und einem Überzahltor von Jakub Vrana in der 29. Minute setzte sich Pfaffenhofen mit 2:1 ab. Die Waldkraiburger, die ebenfalls im Aufwind waren, mussten sich erst wieder fangen.
Spannung bis zur Schlussphase
Das Spiel ebbte nicht ab, denn auch der EHC ließ sich nicht beirren. Andris Dzerins stellte in der 44. Minute den Gleichstand her und ließ die Zuschauer jubeln. Der EC Pfaffenhofen konterte jedoch umgehend – Oliver Eckl brachte sein Team in der 52. Minute erneut in Führung. Aber nur Sekunden später folgte der Schock: Der Waldkraiburger Patrick Zimmermann glich zur Verwunderung aller in der 53. Minute aus, und kurz darauf übernahm Santeri Ovaska mit dem 4:3 die Führung für die Gastgeber. Im Zuge dieser Umstellung nahm Pfaffenhofen Torhüter Steven Catelin vom Eis, was die Waldkraiburger schließlich zur Entscheidung nutzten: Daniel Hora und Leon Decker machten mit zwei Treffern ins leere Tor die endgültige Entscheidung zum 6:3 perfekt, kurz vor dem Ende der Partie.
Die Zuschauerzahl bewegte sich bei 600, was zeigt, wie viel Interesse an dieser lebhaften Bayernligabegegnung bestand. In der Strafentabelle stand es 4 Strafen für Waldkraiburg und 2 für den EC Pfaffenhofen, was darauf hindeutet, dass die Partie nicht immer ganz fair abging und die Emotionen durchaus hochkochten. EHC-Coach Jürgen Lederer lobte nach dem Spiel den Kampfgeist der Pfaffenhofener, während Markus Muhr vom EC Pfaffenhofen das verbesserte Powerplay seiner Mannschaft ansprach. Dies könnte ein positives Signal für die nächste Partie sein, die am kommenden Sonntag gegen den ESV Buchloe ansteht.
Ausblick auf die Bayernliga
Die Bayerische Eishockey Liga, in der beide Teams aktuell um den Meistertitel kämpfen, bleibt spannend. Eishockey-Statistiken stellt klar, dass die Liga die höchste Eishockey-Amateurspielklasse in Bayern ist, und die Besten um den Titel streiten. Der EHC Waldkraiburg ist derzeit auf einem soliden fünften Tabellenplatz, zeigt sich jedoch in bestechender Form, nachdem sie in den letzten zwei Jahren die Meisterschaft gewinnen konnten.
Insgesamt bleibt das Eishockey in Bayern also ein heißes Pflaster, und die nächsten Partien werden zeigen, ob der EC Pfaffenhofen an diesen Rückschlag anknüpfen kann, um wieder auf die Erfolgsspur zu gelangen. Damit bleibt die Spannung in der Bayernliga auf jeden Fall erhalten.



