Am heutigen Tag, dem 22. Februar 2026, wird in Passau ein besorgniserregender Vermisstenfall öffentlich gemacht. Der 62-jährige Manfred Kapfhammer wird seit Sonntagmorgen, 8:30 Uhr, vermisst, nachdem er das Klinikum Passau verlassen hat. Bislang ist er nicht zurückgekehrt, was die Polizeiinspektion Passau dazu veranlasst hat, die Bevölkerung um Mithilfe zu bitten. Es besteht die dringende Befürchtung, dass sich Herr Kapfhammer in einer hilflosen Lage befinden könnte. Hinweise können unter der Telefonnummer 0851/95110 an die Polizeiinspektion Passau oder an jede andere Polizeidienststelle gegeben werden. Weitere Informationen zu diesem Fall finden Sie in der Quelle.
Manfred Kapfhammer wird als etwa 180 cm groß und mit einer leicht adipösen Figur beschrieben. Seine Haare sind grau-schwarz und graumeliert, und er trägt einen ungepflegten grauen Vollbart. Bekleidet war er mit einem schwarzen Pullover und einer schwarzen Hose und führte zudem eine weiße Tasche mit sich. Diese Beschreibung könnte entscheidend sein, um ihn schnell zu finden.
Die Rolle der Polizei und der Öffentlichkeit
Die Polizei in Passau setzt alles daran, den Vermissten schnellstmöglich zu finden. Die Bevölkerung wird aktiv in die Suche einbezogen, da oft Hinweise aus der Bevölkerung entscheidend sind. Das gilt nicht nur für diesen speziellen Fall, sondern ist generell ein wichtiger Bestandteil der polizeilichen Arbeit. In der Regel kann die Polizei nur dann helfen, wenn die Vermisstensituation bestimmte Kriterien erfüllt, vor allem wenn eine Gefahr für Leib oder Leben angenommen wird. Bei vermissten Minderjährigen wird immer von einer Gefährdung ausgegangen, was die Notwendigkeit einer schnellen Reaktion unterstreicht.
Nach Angaben des Bundeskriminalamtes (BKA) werden in Deutschland ständig Vermisstenfälle bearbeitet. Die Aufgaben der Vermisstenstelle umfassen die Fahndung nach vermissten Personen sowie die Identifizierung von hilflosen Personen. Eine Person gilt als vermisst, wenn sie unerklärlich von ihrem Aufenthaltsort fernbleibt und eine Gefahr für Leib oder Leben angenommen wird. Erwachsene haben zwar das Recht, ihren Aufenthaltsort ohne Mitteilung zu wählen, jedoch wird bei vermissten Personen oft eine umfassende Fahndung eingeleitet.
Die Situation in Deutschland
Am 01. Januar 2026 waren in INPOL, dem Informationssystem der Polizei, rund 9.100 vermisste Personen registriert. Täglich werden etwa 200 bis 300 neue Fahndungen erfasst, und etwa die Hälfte dieser Fälle klärt sich innerhalb der ersten Woche. Interessant ist, dass über zwei Drittel der Vermissten männlich sind und etwa die Hälfte der Fälle Kinder und Jugendliche betrifft. Bei Kindern wird grundsätzlich von einer Gefahr ausgegangen, was die Dringlichkeit der Suche unterstreicht.
Wir hoffen, dass durch die Veröffentlichung dieser Informationen Manfred Kapfhammer schnell und sicher gefunden werden kann. Die Unterstützung der Öffentlichkeit ist in solchen Fällen von unschätzbarem Wert, und jeder Hinweis kann entscheidend sein. Bleiben Sie wachsam und zögern Sie nicht, sich mit Informationen an die Polizei zu wenden.



