Die politische Landschaft im Ostallgäu wird spannender denn je, denn am 8. März 2026 stehen die Wahlen für die Nachfolge der amtierenden Landrätin Maria Rita Zinnecker (CSU) an, deren Amtszeit am 30. April 2026 endet. Unter den fünf Kandidaten, die um die Gunst der Wähler:innen buhlen, findet sich auch Wolfgang Dröse von der AfD, ein 37-jähriger Buchloer, der die Region nicht nur politisch, sondern auch persönlich verbunden ist.
Wolfgang Dröse erinnert sich lebhaft an seine Zeit als Jugendlicher im Buchloer Stadtwald, wo er ein Praktikum beim Forstamt machte und aktiv an der Pflege der Natur teilnahm. „Ich habe damals Bäume von Wucher befreit, damit die kleinen Gewächse Luft zum Atmen hatten“, erzählt er. Der heiße Sommer, in dem er das Praktikum absolvierte, bleibt ihm als tolle Erfahrung in Erinnerung. Auch heute ist der Stadtwald ein beliebter Ort für ihn, an dem er oft unterwegs ist und gerne die Natur genießt, die ihm am Herzen liegt, berichtet die Allgäuer Zeitung.
Kandidatenvielfalt im Ostallgäu
Die Konkurrenz ist stark, denn neben Dröse treten vier weitere Kandidaten an: Andreas Bauer von der CSU, Ilona Deckwerth von der SPD, Johannes Erd von den Grünen und Bernd Stapfner von den Freien Wählern. Jeder der fünf hat eigene Schwerpunkte, die in den Wahlkampf einfließen.
- Andreas Bauer (CSU): 44 Jahre alt, Stadtrat und Wirtschaftsreferent in Kaufbeuren. Er setzt auf Wirtschaft, Landwirtschaft und Umweltschutz.
- Ilona Deckwerth (SPD): 64 Jahre alt, erfahrene Politikspezialistin, die sich für Bildungs- und Gesundheitspolitik stark macht.
- Johannes Erd (Grüne): 29 Jahre jung, möchte die Verwaltung modernisieren und den Ausbau erneuerbarer Energien vorantreiben.
- Bernd Stapfner (Freie Wähler): Polizeibeamter und auch im Gemeinderat aktiv, fokussiert sich auf Sicherheit und Tourismus.
Alexander Zellner von der FDP hat seine Kandidatur zurückgezogen, während Erwin Gnahm (FD) nicht genügend Unterstützungsunterschriften sammeln konnte. Dies hinterlässt eine konzentrierte Palette an Kandidaten, die alle um die Stimmen der Ostallgäuer Bürger:innen kämpfen, wie die Kreisboten berichten.
Wolfgang Dröses Herzensthemen
Dröse selbst thematisiert häufig die Massenmigration, die Abschiebung von kriminellen Ausländern sowie den Erhalt von Krankenhäusern und Pflegeplätzen. Zudem kritisiert er den geplanten Ausbau von Windrädern, der seiner Ansicht nach nicht im Interesse der Region ist. Seine Freizeit verbringt er beim Schwimmen und beim Spazierengehen, was die Balance zwischen Wahlkampf und Erholung widerspiegelt.
Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich der Wahlkampf bis zum 8. März entwickeln wird. Die Wähler:innen stehen vor der Herausforderung, aus einem vielfältigen Angebot den richtigen Kandidaten auszuwählen, der ihre Interessen am besten vertreten kann.



