Am 22. März 2026 war es endlich soweit: In Kempten und den Landkreisen Ober- und Ostallgäu gingen die Stichwahlen über die Bühne. Diese fanden zwei Wochen nach den Kommunalwahlen in Bayern statt, die am 8. März abgehalten wurden. Die Wahllokale schlossen um 18 Uhr, und die Stimmen wurden prompt ausgezählt. Was die Ergebnisse der Bürgermeister- und Landratswahlen betrifft, die nach dem ersten Wahlgang mit weniger als 50 Prozent der Stimmen für die Kandidaten nötig waren, so sind diese nun verfügbar.Allgäuer Zeitung berichtet, dass in Bayern insgesamt in etwa 29 Landkreisen und 260 Gemeinden die Wahlergebnisse bereits für Aufsehen sorgten.
Ein Blick auf die Oberbürgermeisterwahl in Kempten zeigt interessante Zahlen. Wahlleiter verkündete bereits das vorläufige Ergebnis: Von 52.490 Stimmberechtigten gaben 28.129 ihre Stimmen ab, das entspricht einer Wahlbeteiligung, die nicht zu verachten ist. Von den gültigen 27.634 Stimmen erhielt Thomas Kiechle von der CSU 10.118 Stimmen. Christian Schoch, Kandidat der FREIEN WÄHLER, folgte mit 8.560 Stimmen. Die restlichen Kandidaten konnten weniger Stimmen erzielen, was dazu führte, dass im ersten Wahlgang niemand die absolute Mehrheit erreichte. Das führte dazu, dass sich die beiden ermittelten Kandidaten Kiechle und Schoch in der Stichwahl gegenüberstanden.Kempten.de hält weiterführende Informationen bereit.
Stichwahl und Resultate
In den Stichwahlen war der Kampf um die Stimmen so packend wie erwartet. Für Kempten bedeutete dies eine direkte Konfrontation zwischen Kiechle und Schoch. Die beiden hatten sich in den vorhergehenden Wahlen tapfer geschlagen, und jetzt galt es, die Wähler zu überzeugen. In München hingegen gab es einen spektakulären Wechsel, denn der amtierende Oberbürgermeister Dieter Reiter von der SPD musste sein Amt an seinen Herausforderer Dominik Krause von den Grünen abgeben.Merkur berichtet, dass auch in anderen Gemeinden Wahlergebnisse überraschten, wie etwa in Augsburg, wo Amtsinhaberin Eva Weber (CSU) gegen den SPD-Kandidaten Florian Freund unterlag.
Die Spannung hielt den ganzen Tag an, denn bis zur letzten Stimme war nicht klar, wie die Wahlen ausgehen würden. Die Unterschiede in den Stimmen waren teils äußerst knapp, wie beispielsweise in Abenberg, wo nur drei Stimmen zwischen den Kandidaten lagen. Während sich in Vaterstetten die SPD-Herausforderin gegen den CSU-Amtsinhaber durchsetzte, blieben die Ergebnisse in Kempten und anderswo ein spannendes Thema.Die interaktive Karte des Merkur zeigt alle Ergebnisse an, sodass jeder Bürger die Ergebnisse seiner Gemeinde schnell einsehen kann.
Erfreulich für die Wähler war die Möglichkeit, ihre Stimme abzugeben und damit Einfluss auf die politische Landschaft zu nehmen. Doch die Beteiligung wird sicher auch in den kommenden Wochen und Monaten diskutiert werden. Die Kommunalwahlen 2026 in Bayern endeten mit einem großen Aufgebot an Wählerstimmen und eröffneten neue Perspektiven für viele Kommunen.Liveticker zur Wahl könnte bald noch umfassendere Analysen und Informationen nachliefern.



