Am 8. März 2026 ist es soweit: Im Landkreis Ostallgäu wird ein neuer Landrat gewählt. Die Wahlbeteiligung in dieser Region liegt bei 68,4 Prozent, was ein gutes Zeichen für die politische Partizipation der Bürgerinnen und Bürger ist. Insgesamt sind rund 114.000 Wahlberechtigte aufgerufen, ihre Stimme abzugeben, verteilt auf 133 Stimmbezirke und 116 Briefwahlbezirke. Die Ergebnisse der Landratswahl zeigen ein spannendes Bild: Andreas Bauer von der CSU führt mit 39,6 Prozent, gefolgt von Bernd Stapfner (Freie Wähler) mit 25,0 Prozent und Johannes Erd (Grüne) mit 14,4 Prozent. Wolfgang Dröse (AfD) und Ilona Deckwerth (SPD) schließen die Liste mit 12,8 Prozent und 8,1 Prozent ab.
Besonders bemerkenswert ist der Anstieg von Ilona Deckwerth (SPD), die im Vergleich zur letzten Wahl 2020, bei der sie 6,5 Prozent erzielte, eine Steigerung verzeichnen konnte. In Füssen erzielte sie sogar 18 Prozent und landete dort auf Rang zwei. Die SPD Ostallgäu plant nun eine interne Sitzung, um zu entscheiden, für welchen Kandidaten sie bei der bevorstehenden Stichwahl unterstützen will.
Die Reaktionen der Kandidaten
Wolfgang Dröse (AfD) äußerte sich positiv über sein Ergebnis und empfing Glückwünsche von politischen Mitbewerbern mit Freude. Johannes Erd (Grüne) hingegen ist mit seinem Ergebnis unzufrieden, freut sich jedoch darüber, die AfD hinter sich gelassen zu haben. Bernd Stapfner (Freie Wähler) zeigt sich glücklich über sein Resultat und plant, alles für die Stichwahl zu mobilisieren. Andreas Bauer (CSU) zeigt sich ebenfalls zufrieden und optimistisch für die Stichwahl, die am 22. März 2026 stattfinden wird.
Die Herausforderungen für den neuen Landrat
Die Kommunalwahl bringt zahlreiche Herausforderungen mit sich. Andreas Bauer hat sich das Ziel gesetzt, das Ostallgäu zu stärken, Bewährtes zu erhalten und die Zukunft aktiv zu gestalten. Er betont, wie wichtig die Zusammenarbeit mit den Gemeinden, Märkten und Städten im Ostallgäu ist und möchte sein Netzwerk nach München, Berlin und Brüssel nutzen. Für eine erfolgreiche Zukunftsgestaltung sind Eigenschaften wie Pragmatismus, Lösungsorientierung und strategisches Denken unerlässlich. Bauer bittet die Wähler um Vertrauen und ihre Stimme bei der Landratswahl, um diese Herausforderungen anzugehen.
Wahlbeteiligung: Ein Maßstab für Demokratie
Wahlbeteiligung ist nicht nur ein einfacher Prozentsatz, sondern ein wichtiges Maß für politische Partizipation und ein Qualitätsmerkmal für demokratische Systeme. In Deutschland haben alle Bürger ab 18 Jahren das Recht, an Wahlen teilzunehmen, wobei es regionale Unterschiede gibt. Beispielsweise liegen die höchsten Wahlbeteiligungen in Bayern, während Ostdeutschland tendenziell niedrigere Werte aufweist. Die aktuellen Zahlen zeigen, dass die Wahlbeteiligung mit dem Alter steigt. Bei den 50- bis 69-Jährigen liegt sie bei etwa 85,5 Prozent, während jüngere Wähler weniger aktiv sind. Diese Aspekte verdeutlichen, wie wichtig es ist, die Bürger zur Teilnahme an Wahlen zu motivieren, um eine lebendige Demokratie zu fördern.
Für weitere Informationen zu den Wahlereignissen und Ergebnissen im Ostallgäu, können Sie die detaillierte Berichterstattung im Kreisboten nachlesen. Zudem bietet die Webseite von Andreas Bauer Einblicke in seine politischen Ziele und Visionen für die Region.



