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Der Landratswahlkampf im Ostallgäu nimmt langsam Fahrt auf. Am 8. März 2026 wird die Nachfolge der amtierenden Landrätin Maria Rita Zinnecker (CSU) entscheidend. Ein zentraler Kandidat auf der Bühne ist Erwin Gnahm aus Bertoldshofen, der sich ohne parteiliche Anbindung um das Amt bewirbt.

Mit 62 Jahren hat Gnahm bereits viel Erfahrung, die er nun in die Waagschale werfen will. Als der fünfte Kandidat, der sich um das Amt bewirbt, sieht er sich in einer spannenden Wettbewerbssituation. Neben Gnahm stehen Andreas Bauer (CSU), Bernd Stapfner (Freie Wähler), Johannes Erd (Grüne) und Alexander Zellner (FDP) zur Wahl. Gnahm plant, bis zum Stichtag am 9. Dezember 385 Unterschriften von wahlberechtigten Unterstützern zu sammeln, um für die Wahl auf dem Zettel zu stehen.

Politische Neuausrichtung

Allerdings ist der politische Wind im Landkreis in Bewegung. Die Freien Wähler haben Bernd Stapfner aus Wiedergeltingen als ihren Kandidaten nominiert. Kreisvorsitzende Susen Knabner zeigt sich optimistisch und sieht die Nominierung als einen bedeutenden Moment für die Partei und die Region. Dieser frische Wind könnte Gnahm sowohl Chancen als auch Herausforderungen bieten, wie auch andere Kandidaten die politische Landschaft beeinflussen könnten.

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Gnahm, der betont, dass er unabhängig von parteipolitischen Interessen agiert, möchte seine Schwerpunkte auf Wirtschaft, Landwirtschaft, Finanzen sowie die Unterstützung für Familien und Frauen in Not legen. Er spricht Klartext, wenn er sagt, dass er realistische und nachvollziehbare Versprechen machen will. “Ich sehe gute Chancen, weil die Wähler eine Vielzahl an Meinungen haben”, erklärt er optimistisch.

Vorstellungstreffen und Wahlvorbereitung

Um seine Ideen und Pläne für die Zukunft des Ostallgäus einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen, lädt Gnahm am heutigen Abend zu einem Vorstellungstreffen im Gasthaus Adler in Unterthingau ein. Ab 19 Uhr können interessierte Bürgerinnen und Bürger mehr über seine Ansichten und Konzepte erfahren und dabei auch mit ihm ins Gespräch kommen.

Die bevorstehenden Wahlen am 8. März 2026 werden spannend, und es bleibt abzuwarten, wie sich die Kandidaten im expressiven Rennen um die Wählergunst positionieren werden. Die Wahlberechtigten im Landkreis Ostallgäu können sich auf ein breit gefächertes Angebot an Ideen und Ansätzen freuen, die alle darauf abzielen, die Region weiter voranzubringen.

Gemäß den Vorgaben bei Kommunalwahlen in Bayern erfolgt die Sitzverteilung nach dem Berechnungsverfahren nach Sainte-Laguë/Schepers, was einen fairen Wettbewerb zwischen den Parteien gewährleistet. Bei den Wahlen sind Absprachen und strategische Überlegungen der Kandidaten entscheidend, um im quote-behafteten Wahlsystem gut abzuschneiden. Hier finden die Stimmenverhältnisse relevanten Widerhall in der künftigen politischen Landschaft des Landkreises Ostallgäu.