Heute ist der 1.03.2026 und der meteorologische Frühling hat in Bayern begonnen, doch die ersten Tage zeigen sich alles andere als frühlingshaft. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor einem ungemütlichen Start, da stark bewölktes Wetter und leichter Regen die Landschaft prägen. Besonders im Oberallgäu ist mit Höchstwerten von nur 7 Grad zu rechnen, während am unteren Main bis zu 15 Grad erreicht werden können. In Unterfranken hingegen bleibt es weitgehend trocken und lässt Raum für längere Sonnenphasen. Die Nacht zu Montag bringt dann zwar einen klareren Himmel, jedoch sollte man auf dichter Nebel in der Oberpfalz und Südbayern gefasst sein, der die Sicht erheblich einschränken kann. Zudem besteht stellenweise Glättegefahr, ein Umstand, den Autofahrer nicht unterschätzen sollten.
Doch nach dem Nebel kommt die Sonne! So wird nach dem Auflösen des Nebels viel Sonnenschein erwartet, und die Temperaturen steigen tagsüber auf angenehme 10 bis 16 Grad. Am Dienstag beginnt der Tag nebelig, doch auch hier zeigt sich schnell die Sonne und die Temperaturen klettern weiter auf maximal 12 bis 17 Grad. Die Wetterlage lässt uns hoffen, dass der Frühling bald seine freundliche Seite zeigt. Weitere Details zu den Wetterprognosen finden sich in der umfassenden Analyse auf Antenne Bayern.
Frühlingsprognosen für 2026
Die Prognosen für den Frühling 2026 deuten auf milde Temperaturen hin, was durch Übereinstimmungen der Vorhersagemodelle des amerikanischen NOAA und des europäischen ECMWF untermauert wird. Der meteorologische Frühling erstreckt sich von 1. März bis 31. Mai und bringt im Durchschnitt Temperaturen von etwa 7,7 Grad mit sich. Zu beachten ist, dass der Frühling 2025 bereits zu warm und trocken war, mit 95 Litern Regen, was 48% weniger als im Durchschnitt entspricht. Die durchschnittliche Niederschlagssumme im Frühling liegt normalerweise bei 186 Litern pro Quadratmeter, was zeigt, dass wir in diesem Jahr auf eine Normalisierung hoffen können, nachdem das letzte Frühjahr sehr unbeständig war.
Die Eisheiligen, ein bekanntes Phänomen zwischen dem 11. und 15. Mai, bringen häufig Kaltlufteinbrüche und sind besonders gefährlich für frostempfindliche Pflanzen. Daher sollten diese erst nach den Eisheiligen ins Freie gestellt werden. Auch Autofahrer sollten im April auf die tief stehende Sonne achten, die blenden kann. Zudem ist die UV-Strahlung im März hoch, was bedeutet, dass wir uns auf die intensiven Sonnenstrahlen einstellen müssen.
Rückblick auf die letzten Jahre
In den letzten 20 Jahren gab es in Deutschland nur ein Frühjahr, das als zu kalt eingestuft wurde, während 17 Jahre zu warm waren. Im Vergleich zur Referenzperiode von 1991 bis 2020 sind die Temperaturen im Frühling um rund 8 Grad gewachsen. Besonders auffällig war das Frühjahr 2007, das mit einem Durchschnittswert von 10,62 Grad das wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1881 war. Im Gegensatz dazu erlebten wir 2013 und 2021 die kältesten Frühlinge der letzten 14 Jahre mit Durchschnittstemperaturen von 6,7 Grad bzw. 0,5 Grad unter dem Mittelwert.
Insgesamt zeigt sich, dass der Frühling in Deutschland, trotz mancher kühler Tage, oft mit einer positiven Wetterentwicklung aufwarten kann. Die ersten Anzeichen des Frühlings sind zwar noch nicht überall sichtbar, doch die Hoffnung auf milde Temperaturen und viel Sonnenschein bleibt bestehen. Weitere Informationen dazu sind auf Wetter.com und Wetterprognose.de verfügbar.



