Ein Wechsel an der Spitze der Kulturgemeinschaft Oberallgäu bringt frischen Wind in die lokale Kulturszene. Alfons Zeller legt nach 17 Jahren als Erster Vorsitzender sein Amt nieder und übergibt die Verantwortung an Nico Sentner, den Bürgermeister von Immenstadt. Diese Neuwahl fand im Rahmen einer Mitgliederversammlung statt, die genauso von Rückblicken auf die vergangene Amtszeit geprägt war, wie von neuen Perspektiven für die Zukunft.

In seinem letzten Bericht blickte Zeller auf eine Zeit voller Herausforderungen zurück. Die Schließung der Hofgarten-Stadthalle und verändertes gesellschaftliches Verhalten haben der Kulturgemeinschaft zu schaffen gemacht. Trotz dieser Widrigkeiten ist es gelungen, den Spielbetrieb aufrechtzuerhalten. Zeller hob das unermüdliche Engagement von Geschäftsführer Hartmut Happel und den vielen ehrenamtlichen Helfern hervor, die maßgeblich zum Gelingen beigetragen haben. Kreisbote berichtet, dass die Kulturgemeinschaft trotz finanzieller Herausforderungen positive Entwicklungen verzeichnen kann.

Neues Führungsteam, neue Ideen

Der frisch gewählte Erste Vorsitzende, Nico Sentner, brachte seine Freude über die neuen Herausforderungen zum Ausdruck und dankte Zeller für dessen langjähriges Engagement. Peter Fuchs wurde als Zweiter Vorsitzender bestätigt. Auch das Team der Beisitzer blieb unverändert, wobei die neue Kandidatin Renate Schneider für frischen Wind sorgen könnte. Ihre Ideen und Ansätze könnten der Kulturgemeinschaft neue Impulse geben und das kulturelle Leben in der Region bereichern.

Die Kulturgemeinschaft Oberallgäu e. V. bietet eine hervorragende Plattform für kulturellen Austausch und künstlerische Vielfalt, mit einem klaren Fokus auf Theatergastspielen und der jährlichen Kunstausstellung „Die Südliche“. Die Website der Kulturgemeinschaft betont die Wichtigkeit von erstklassigen Aufführungen und innovativen Inszenierungen, die regelmäßig für die Bürger bereitgestellt werden. Diese Veranstaltungen fördern nicht nur den Dialog zwischen Künstlern und Publikum, sondern stärken auch das kreative Potenzial in der Region.

Ehrenamtliches Engagement stärken

Besonders hervorzuheben ist das ehrenamtliche Engagement, das unverzichtbar für kulturelle Einrichtungen ist. Ehrenamtliche unterstützen nicht nur Theater und Museen, sie profitieren auch persönlich von ihren Tätigkeiten. Laut Vereine.de erwerben Freiwillige wichtige Fähigkeiten und knüpfen Kontakte, was zu einer Bereicherung des kulturellen Lebens beiträgt. In einer Zeit, in der soziale Inklusion und Zusammenhalt wichtiger denn je sind, leisten Ehrenamtliche einen wertvollen Beitrag zur Aufrechterhaltung des kulturellen Erbes.

Die Kulturgemeinschaft Oberallgäu hat so viel zu bieten, und mit einem neuen Team an der Spitze dürfte es spannend werden, welche neuen Ideen und Formate in den kommenden Jahren auf uns zukommen. Während Alfons Zeller also den Staffelstab weitergibt, freuen sich die Mitglieder und Unterstützer auf viele kreative Höhepunkte im Oberallgäu.