Deutsche Bahn sagt barrierefreien Ausbau in Altstädten ab – Wut der Bürger!
Die Deutsche Bahn hat den barrierefreien Ausbau des Bahnhofs Altstädten in Sonthofen abgesagt, geplante Zeitungen sind unklar.

Deutsche Bahn sagt barrierefreien Ausbau in Altstädten ab – Wut der Bürger!
Die Pläne für den barrierefreien Ausbau des Bahnhofs in Altstädten (Sonthofen) müssen erneut auf Eis gelegt werden. Die Deutsche Bahn hat die bereits für 2026 vorgesehenen Arbeiten abgesagt, weil interessierte Baufirmen sich nicht gemeldet haben. Laut Informationen der Allgäuer Zeitung wurden keine Angebote eingereicht, obwohl das Projekt EU-weit ausgeschrieben war.
Diese Entwicklung sorgt nicht nur für Unmut bei den Pendlern, sondern auch für zusätzliche organisatorische Herausforderungen. Die Deutsche Bahn muss nun die bereits eingeplanten Sperrzeiten für die Arbeiten am Bahnhof neu planen. Ein neuer Termin für den barrierefreien Ausbau steht bislang noch nicht fest, aber die Bahn kündigte an, rechtzeitig über weitere Schritte zu informieren.
Situation an den Bahnhöfen
Trotz der Absage des Altstädter Projekts bleibt die Hoffnung auf Barrierefreiheit in der Region erhalten. Die Ausbaupläne für die Bahnhöfe in Immenstadt und Sonthofen werden weiterhin verfolgt. Diese Stationen sollen ebenfalls barrierefrei umgebaut werden und mit Aufzügen versehen werden. Derzeit sind die hinteren Gleise zwei und drei in diesen Bahnhöfen nur über Treppen erreichbar, was für viele Rollstuhlfahrer ein echtes Hindernis darstellt.
Der barrierefreie Ausbau hat in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen, vor allem im Hinblick auf die demografischen Entwicklungen. Immer mehr Menschen mit Behinderungen benötigen entsprechende Angebote, um am Pendelverkehr teilnehmen zu können. Die Bundesregierung sowie die Deutsche Bahn haben deshalb Maßnahmen zur Verbesserung der Barrierefreiheit in ihren Planungen festgeschrieben. Diese treten in Kraft, wenn sie in entsprechenden Programmen verankert sind.
Aber wie sieht es konkret mit den Zuschlägen für diese Bauvorhaben aus? Laut der Ausschreibungen Deutschland gibt es strenge Bedingungen, die erfüllt werden müssen, wenn Baufirmen an diesen Projekten teilnehmen möchten. Dazu zählen unter anderem der Nachweis über Eignungsanforderungen und die Einhaltung kartellrechtlicher Vorgaben. Bisher haben interessierte Unternehmen jedoch offenbar keine Angebote eingereicht.
Nun bleibt die Frage, wie es weitergeht: Wird es irgendwann zu einem Rückgang der Barrierefreiheit im Schienenverkehr kommen, oder können wir mit neuen, ambitionierten Plänen rechnen? Die nächsten Monate werden zeigen, ob alternative Lösungen entwickelt werden, um diese lebenswichtige Infrastruktur für alle zugänglich zu machen.