In der Region um Dietmannsried und Heising gibt es positive Neuigkeiten bezüglich der Bauarbeiten an der Kreisstraße OA 19. Das Landratsamt Oberallgäu zeigt sich mit dem Bauverlauf sehr zufrieden, insbesondere nachdem zwei Bahnübergänge beseitigt werden. Ein wichtiger Meilenstein wurde dabei bereits erreicht: Die Unterführung in Richtung Haldenwang wurde in beeindruckenden fünf Tagen unter die Bahngleise eingeschoben. Das meldet Merkur.
Aktuell ist die Kreisstraße seit Ende April 2025 voll gesperrt. Umleitungen sind in diesem Bereich notwendig, was besonders für die Anwohner und Verkehrsteilnehmer einige Umstellungen mit sich bringt. Für Bahnreisende wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet, um die Einschränkungen während der Bauarbeiten abzumildern. Für die Zeit vom 20. bis zum 24. November 2025 wird es zudem einen kompletten Stopp des Bahnverkehrs zwischen Dietmannsried und Kempten geben, wie dietmannsried.de berichtet.
Fortschritte und Planungen
Bisher sind auf der Baustelle zahlreiche Leitungen und Entwässerungskanäle verlegt worden. Teile davon wurden mit dem innovativen Microtunneling-Verfahren umgesetzt. Der Radweg zwischen Dietmannsried und Heising ist nun auch bereit, allerdings noch nicht in Betrieb genommen. Die Brücke, die den Straßenverkehr am nördlichen Ortsausgang von Heising gewährleisten soll, ist bereits fertiggestellt, steht aber noch nicht an ihrem endgültigen Standort.
Die Bauarbeiten werden von bestimmten Witterungsbedingungen abhängen. So sind beispielsweise die Arbeiten in der Nacht vom 9. bis 12. Dezember 2025 sowie vom 13. bis 16. Januar 2026 geplant. Dies hat den Vorteil, dass der Bahnverkehr tagsüber ohne Einschränkungen weiterlaufen kann. Allerdings werden die Bauarbeiten über die Weihnachtszeit ruhen, um den Anliegern etwas Erleichterung zu bieten.
Aussicht auf Fertigstellung
Bezüglich der Fertigstellung der baulichen Maßnahmen gibt es ebenfalls positive Nachrichten: Der aktuelle Zeitplan sieht vor, dass die Brücke und der Straßenbau bis August 2026 abgeschlossen sein sollen. Das Ziel ist es, die Strecke für den öffentlichen Personennahverkehr bis Ende der bayerischen Sommerferien 2026 freizugeben. Die gesamte Maßnahme wird voraussichtlich bis spätestens Oktober 2026 abgeschlossen sein, wobei Restarbeiten bis Ende 2026 oder ins Frühjahr 2027 hinein noch erforderlich sein könnten.
Die Verkehrsbehörden bitten die Anlieger und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Unannehmlichkeiten während der Bauarbeiten. Diese werden letztendlich dazu beitragen, die infrastrukturelle Anbindung der Region zu verbessern und den Verkehrsfluss nachhaltig zu optimieren.